Sicherung – Sebastian Michalke https://sebastian-michalke.de Der Blog aus Berlin Mon, 13 Feb 2023 09:27:55 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.7.2 https://sebastian-michalke.de/wp-content/uploads/cropped-fernsehturm-1-32x32.jpg Sicherung – Sebastian Michalke https://sebastian-michalke.de 32 32 Fotos von Google Photos EXPORTIEREN – Teil 1 (Gründe und Preisvergleich) https://sebastian-michalke.de/fotos-von-google-photos-exportieren-teil-1-gruende-und-preisvergleich/ https://sebastian-michalke.de/fotos-von-google-photos-exportieren-teil-1-gruende-und-preisvergleich/#respond Thu, 06 Jan 2022 12:35:34 +0000 https://sebastian-michalke.de/?p=16989 Read more

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Seit Mitte 2021 berechnet Google jedes Foto auf den Online-Speicher. Das war vorher kostenlos, sofern man nicht in Originalqualität gespeichert hat. Jeder User hat bekanntlich 15 GB an kostenlosem Speicher, nur ist dieser in der Regel schnell voll. In meinem Fall, zahle ich bereits seit einigen Jahren für den Online-Speicher. Erst für 100 GB (1,99 Euro / Monat) und aktuell sogar 200 GB (2,99 / Monat).

Leider merkte ich, dass langsam der Speicher voll wird und ich das nächste Paket buchen muss. Das sind zwar 2 TB, jedoch für 9,99 Euro / Monat. Viel zu viel für meinen Anspruch bzw pro Monat (nur um Fotos/Videos zu speichern).

Alternativen

Aus diesem Grund habe ich mich umgeschaut, welche Alternativen es 2021/2022 noch so gibt.

Als zahlender Kunde bei OneDrive kostet mich das Jahresabo für das Office-Paket 50 Euro / Jahr inkl 1 TB / User (max 6 User). Also erstmal Preis-Leistungsmäßig besser, als bei Google. Zumal ich das Angebot eh wegen Office nutze. Leider ist die Oberfläche und die Verwaltung der Fotos nicht ganz so schön bzw sogar etwas komplizierter.

Da kam die Idee auf, ob ich nicht gleich die Fotos und Videos „lokal“ auf meinem NAS in Zukunft speichern möchte. Eine Anbindung an das Internet besteht eh und so könnte ich sogar noch Kosten sparen. Zumindest war das die Grundidee. Um es jedoch schwarz auf weiß zu haben, habe ich mir eine Gegenüberstellung inkl Vorteilen und Kosten im Einzelnen erstellt. Das könnt ihr euch hier ansehen:

Und wenn man hier noch zwei Diagramme ergänzt, wird es noch eindeutiger

Bei dem NAS habe ich ein Festplattentausch alle 5 Jahre eingerechnet. Hier sind nur die Stromkosten die Preistreiber. Dennoch war schnell klar, das lokale NAS ist finanziell gesehen mit Abstand die beste Wahl für mich. Nur 0,23 bzw 33 Cent / GB. Wenn man jedoch nur wenig Speicher benötigt (unter 200 GB) könnte man den Online-Speicher vorziehen, ansonsten rechnet es sich nicht. Viele vergessen beim Vergleich die Stromkosten, denn diese sind nicht zu unterschätzen, da das Gerät dauerhaft läuft. Natürlich nicht immer unter Last in meinem Beispiel habe ich jedoch eine normale Auslastung genommen.

Aktuell betreibe ich noch eine Synology DS215j aus dem Jahr 2014. Technisch natürlich komplett überholt (Dual-Core mit 800 MHz und 512 MB RAM), verrichtet es trotzdem täglich seine Arbeit: Datengrab und als Plex-Server für die Filme.

Daher kam zusätzlich die Überlegung hinzu, mir ein neues NAS zu kaufen (ca 300 Euro) – es muss ja nicht das schnellste sein. Einen Mail-Server und Chat brauche ich als Beispiel nicht. Ein Raspberry Pie zu kaufen, kam nicht infrage, da mir das Wissen für die Installation der einzelnen Module einfach fehlt. Außerdem soll der Server auch eben Plex können und ein Time Maschine Backup vom Mac machen können.

Anschließend kam jedoch die Frage:

Wie komme ich an die Fotos von Google?

Auch wenn recht schnell klar war, welche Lösung es werden wird – so war nicht klar wie ich an die Daten komme. Das mag banal klingen – ist es jedoch nicht. Denn der Export der Daten von Google hat sich doch komplizierter herausgestellt, als man zuerst denkt. Einzelheiten dazu im nächsten Post.

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Meine Datensicherung in der Cloud (Stand 2015) https://sebastian-michalke.de/meine-datensicherung-der-cloud-stand-2015/ https://sebastian-michalke.de/meine-datensicherung-der-cloud-stand-2015/#comments Tue, 26 May 2015 14:00:20 +0000 http://sebastian-michalke.de/?p=14739 Read more

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Heute gibt es etwas aus meinem Privatleben. Auf dem Markt gibt es zahlreiche Anbieter und Möglichkeiten, wie man seine Daten zentral ablegen kann. Dazu habe ich in der Vergangenheit auch bereits hier, hier und hier drüber geschrieben. Inzwischen hat es sich bei mir wieder geändert und ich möchte kurz euch zeigen, wie es nun handhabe.

Fotos vom Smartphone

In der Vergangenheit nutze ich als Backup Dropbox, um meine Fotos sofort zu sichern. Diese wurden automatisch jeden Tag auf meinem Rechner geladen. Seit meinem Rückzug von Dropbox habe ich das nun bis vor Kurzem mit dem europäischen Dienst hubic gemacht. Dennoch störten mich zwei Dinge. Zum einen wurden keine Video übertragen und selbst Fotos wurden nicht immer übertragen und teils tagelang nicht gesichert.
Seit 2015 bin ich nun wieder zu Google gewechselt. Alle Fotos landen automatisch (in voller Größe) bei Google. Da es wirklich immer einfache Fotos sind, ist mir das Thema „Sicherheit“ nicht so wichtig. Wenn ich sie lokal haben will, muss ich sie nur auswählen uns gesammelt runterladen.

Allgemeine Daten (aktuell)

Sonstige Dinge wie WordPress-Themes, kleine Projekte, gekaufte digitale Tools als Backup oder verwendete Songs (unter CC) in Filmen lagere ich aus. Hatte ich dafür bisher meine externe Platte genommen, die 3 TB zur Verfügung hat. Ich bin einfach zu faul, diese immer anzuschließen. Schließlich habe ich keinen Schreibtisch, sondern sitze meist immer auf dem Sofa.

Zwischendurch hatte ich sie auf meinen Server ausgelagert. Problem keine doppelte Datensicherung vom Anbieter. Nur „webseitenrelevante Dateien“ werden alle 2 Wochen erneut gesichert. Passiert zwischendurch etwas oder habe ich dort z.B. eine ZIP hochgeladen, so wird diese bei der Sicherung übersprungen. Also zu Plan B:

Plan B: Cloud + Verschlüsselung

Es gibt zahlreiche Dienste im Netz. Aber entweder war die Oberfläche nicht zu gebrauchen oder die Daten wurden direkt auf NSA-Server gespeichert 😉 Wieso also nicht beide Ansatzpunkte voneinander lösen.

Google Drive

Da ich eh die Fotos bei Google habe und dort den meisten Speicher für wenig Geld bekomme, entschied ich mich für Google Drive.

Verschlüsselung

Wie verschlüsselt man nun seine Daten? Jahrelang habe ich dafür einen verschlüsselten Container genutzt, der auf dem Server lag. Wieso aber nicht jede Datei einzeln automatisch verschlüsseln?
Dafür gibt es den Dienst Boxcryptor.com. Ein deutsches Unternehmen, dass sich das Ziel gesetzt hat, Daten mit 256-Bit zu verschlüsseln. Wem ein Cloud-Dienst reicht, der kann den Dienst kostenlos nutzen. Ansonsten kostet es 36 EUR / Jahr (3 EUR / Monat). Der weitere Vorteil der kostenpflichtigen Lösung ist sogar die Verschlüsselung der Dateinamen. Wie das Ganze funktioniert könnt ihr euch hier ansehen.

[youtube]https://www.youtube.com/watch?v=zE1zWUbKZBo[/youtube]

Allgemeine Daten (Archiv)

Hingegen kommen die alten Daten, wie Fotos der letzten Jahre, private Videos, archivierte Projekte usw alles auf die eben genannte externe Platte. Diese wird meist nur einmal alle 6 Monate genutzt und dann anschließend gleich mit einer weiteren 3 TB Platte gespiegelt. So habe ich wirklich immer dort alle meine Daten liegen. Diese zweite Platte liegt auch als Schutz entfernt von der Ersten. Man weiß ja nie 😉

Und das war es auch schon. Zusammengefasst kann ich also sagen. Die Daten liegen verstreut auf diversen Diensten/Platten. Sollte also mal etwas passieren, habe ich nur einen Teil verloren. Mein Ziel ist es ein NAS in den eigenen 4 Wänden zu haben, um alles ohne Cloud abzuspeichern. Aber leider muss das Geld grad in andere Projekte fließen, die wichtiger sind.

Wie handhabt ihr das mit euren Daten? Wem vertraut ihr und wem nicht?

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Backblaze erhöht den Restore-Speicher beim USB-Stick https://sebastian-michalke.de/backblaze-erhoeht-den-restore-speicher-beim-usb-stick/ https://sebastian-michalke.de/backblaze-erhoeht-den-restore-speicher-beim-usb-stick/#comments Thu, 23 Jan 2014 18:00:01 +0000 http://sebastian-michalke.de/?p=13942 Read more

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Ich bin weiter 100% zufrieden mit meinem Online-Backupdienst Backblaze. Die Jungs bieten einfach eine unverschämt gute Preis/Leistung an.

Eben kam die Meldung rein, das sie für die Wiederherstellung per USB-Stick den Speicher auf nun 128 GB verdoppelt haben. Wer also eine langsame Internetverbindung hat und dennoch viele Daten wiederherstellen muss, kann nun auf mehr Speicher zurückreifen. Natürlich gibt es auch weiterhin die 3 TB Festplatte per Post.

Die neuen Restore-Möglichkeiten

  • Download per Webbrowser (kostenlos)
  • Download per Backblaze-Tool (kostenlos)
  • 128 GB USB-Stick (kostenpflichtig per Express-Post)
  • 3 TB Festplatte (kostenpflichtig per Express-Post)

Nochmal für alle: Für $5 / Monat bekommt man hier unbegrenzten Online-Speicher als Backup! Mehr Infos gibts direkt bei Backblaze.

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Onlinespeicher Backblaze nun mit 3 TB Restore-Speicher https://sebastian-michalke.de/onlinespeicher-backblaze-nun-mit-3-tb-restore-speicher/ https://sebastian-michalke.de/onlinespeicher-backblaze-nun-mit-3-tb-restore-speicher/#comments Mon, 28 Jan 2013 08:00:27 +0000 http://sebastian-michalke.de/?p=11397 Read more

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Seit nun über einem Jahr nutze ich den Dienst Backblaze. Eine Backup-Lösung, die mich sofort überzeugt hatte. Den ausführlichen Erfahrungsbericht findet ihr übrigends hier.

Was ist nun neu?

Seit wenigen Tagen haben sie Jungs nun die Größe für die Wiederherstellung der Backups erneut verbessert.

Damals gab es 3 Möglichkeiten:

  • ZIP-Download (kostenlos)
  • DVD (kostenpflichtig per Post)
  • 1 TB Festplatte (kostenpflichtig per Post)

Nun gibt es einen 64 GB USB-Stick oder eine 3 TB Festplatte die alle deine angeforderten Backup-Daten enthält. Die Preise dafür würden aber nicht angehoben. Sehr geil!

Natürlich kann man auch weiterhin die Daten kostenlos per ZIP-Download erhalten (hab ich schon mehrfach zum Test probiert und klappt 1A). Wer aber eine langsame Internetgeschwindigkeit hat oder die Daten auf einer externen Datenquelle braucht (zb weil man selbst nicht genug Speicher hat) kann nun gleich auf mehr Restore-Speicher auf einem externen Gerät zählen.

Mehr Infos gibts direkt bei Backblaze.

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https://sebastian-michalke.de/onlinespeicher-backblaze-nun-mit-3-tb-restore-speicher/feed/ 8
Cloudwahnsinn – Was brauche ich wirklich? https://sebastian-michalke.de/cloudwahnsinn-was-brauche-ich-wirklich/ https://sebastian-michalke.de/cloudwahnsinn-was-brauche-ich-wirklich/#comments Fri, 04 May 2012 09:00:10 +0000 http://sebastian-michalke.de/?p=7763 Read more

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Es gibt keine Woche, wo es nicht Neuigkeiten zu einem Online Speicher gibt. Aber ist das Ganze überhaupt sinnvoll?

Ich habe letztens einen schönen Kommentar gelesen, den ich gerne übernehme:
[quote style=“1″]Wenn ihr die Frage nicht beantworten könnt, wofür ihr einen solchen Dienst überhaupt braucht, dann: lasst es.[/quote]
Die Dienste bieten in der Regel 3-10 GB Speicher an. Aber was soll man dem Online-Speicher? Wenn man Daten auf der Fetplatte sichert, dann wird sie langsam voll und man braucht man irgendwann eine größere Platte.
Aber was soll davon wirklich online bzw verbraucht soviel Speicher?

Was speichert man in der Cloud?

  • Office-Dokumente? Verbrauchen maximal 1 GB, wenn sogar nur 100 MB
  • Musik? Ok da hat man ordentlich Daten. Aber diese können doch einfach (kostenlos) zu Google Music geladen werden. Bis 20.000 Songs sind kostenlos.
  • Fotos? Alle Fotos in Originalgröße in Internet? Mit welchem Hintergrund? Mal ehrlich, wer soll sich diese ansehen? 2000×2000 Pixel reichen locker. Denn bis zu dieser Größe können sie bei Google+ bzw Picasaweb geladen werden und sind somit kostenlos (max 10.000 Alben mit je max. 10.000 Fotos/Album)

Übrig bleibten Videos. Aber diese kann man doch locker zu den zig Videoplattformen hochladen. Was ist noch? Evtl. offene Dateien wie Photoshop oder Videoschnittdateien. Aber warum sollten diese im Netz liegen?

Cloud != Datensicherung

Wenn wir nun von einer kompletten Datensicherung reden ist die Frage ob die Clouddienste in dieser Form überhaupt dafür geeignet sind. Ich finde eher nicht. Zumindest preislich nicht. Denn um nun z.B. 1 oder 2 TB (alles lokale) zu sichern, da wird das schnell sehr teuer.

Ich nutze in diesem Fall viele Dienste.

  • Dropbox für persönliche Daten, die in einer verschlüsselten Box liegen.
  • GoogleMusic eben für meine Musik.
  • PicasaWeb bzw Google+ für meine Fotos zum zeigen und teilen.
  • Und für meine Datensicherung, da vertraue ich Backblaze. Ist zwar auch ein „Cloud-Dienst“, aber für $5 / Monat sichert er alles. Nen Artikel dazu hatte ich bereits mal geschrieben.

Wie steht ihr zu den ganzen Clouddiensten? Nutzt ihr Google Drive bzw die vielen anderen neuen Dienste? Und wenn ja wofür?

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Erfahrungsbericht: Online Backup mit Backblaze https://sebastian-michalke.de/erfahrungsbericht-online-backup-mit-backblaze/ https://sebastian-michalke.de/erfahrungsbericht-online-backup-mit-backblaze/#comments Fri, 20 Jan 2012 11:15:35 +0000 http://sebastian-michalke.de/?p=6323 Read more

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Mein Fazit nach dem kostenlosen 14-Tage-Test

Bereits vor wenigen Tagen habe ich geschrieben wie wichtig ein Backup ist. Ich habe mich entschlossen, die kostenlose Probezeit zu nutzen und dem Online Backup Anbieter Backblaze eine Chance zu geben.

Was bietet Backblaze?

  • Unbegrenzter Speicher (wirklich!)
  • Externe Laufwerke werden unterstützt
  • Automatisches Backup im Hintergrund
  • Rechner lokalisieren (bei Diebstahl)
  • Kostenlose Wiederherstellung
  • u.v.m.

Was kostet das Backup?

Für einen unglaublichen Preis von (bis zu) $5 / Monat. Bis? Ja, genau. Denn wenn man nach den 14 Tagen Probezeit eine Monatliche Laufzeit wünscht kostet es $5 / Monat. Entscheidet man sich aber für ein Jahr bzw für zwei Jahre kostet der Monat nur noch $4,17 bzw $3,96. Bei dem guten Wechselkurs zahlt man dann aktuell:

  • 3,94 EUR (1 Monat Laufzeit)
  • 3,29 EUR (12 Monate Laufzeit)
  • 3,12 EUR (24 Monate Laufzeit)

Ich habe mich erstmal für die monatliche Laufzeit entschieden. Bei dem Preis kann man echt nichts sagen.

Was wird nicht gesichert?

Das Betriebssystem, Anwendungsdaten, Temporäre Daten, Podcasts aus iTunes, Daten auf Netzwerklaufwerken und klassische Backups (wie Time Maschine)

Wie lange dauert das Backup

Bei mir haben die Rund 350 GB ca. 12 Tage gedauert. Dabei habe ich anfangs mich auf die wichtigsten Ordner begrenzt (also Dokumente usw). Erst später habe ich Musik, Fotos und Videos dazu gepackt 🙂 Über den Speedtest könnt ihr euren Upload testen und sehen wieviel Gigabyte ihr pro Tag hochladen könnt. Danach hab ich meine externe Platte noch gesichert, was natürlich etwas Geduld bedeutet hatte 😉

Backup wiederherstellen

Das geht super einfach. Über die Weboberfläche könnt ihr euch wie bei Time Maschine den Zeitpunkt auswählen von wann ihr die Datei/Ordner haben wollt (z.B. heute oder letzte Woche). Dann müsst ihr etwas warten (ihr erhaltet dann einen Hinweis per eMail) und dann könnt ihr die ZIP-Datei runterladen. Alternativ (jedoch kostenpflichtig) kann man sich das Backup per DVD oder als externe Festplatte (je 1TB) zuschicken lassen.
Das praktische ist, dann die Ordnerstruktur der ZIP-Datei genauso wie auf eurem Rechner aufgebaut ist. Man muss also entweder alles 1:1 kopieren bzw sich zum gewünschten Ordner durchhangeln.

Hinweise

  • Das größte „Manko“ ist natürlich der Upload. Aber dafür kann ja der Anbieter nichts. Wenn man wie ich dank VDSL 50 Leitung einen sehr guten Upload-Speed hat, dann ist das in wenigen Tagen erledigt. Blackblaze schreibt aber selber, wenn man länger als 30 Tage für das erste Backup braucht, dann ist das Angebot nicht das richtige für den Kunden.
  • Hat man aber erstmal das erste Backup abgeschlossen, sind alle weiteren Backups sehr schnell erledigt. Es werden nur noch die veränderten Daten hochgeladen. Was in der Regel nur wenige Megabyte sind.
  • Die Daten werden zwar verschlüsselt auf dem Server abgespeichert, jedoch kann man als Zusatz noch ein persönliches Kennwort setzen (was nicht Online gespeichert wird). Ohne dieses Kennwort ist das Backup nutzlos und kann nicht wiederherstellt werden. Trotzdem würde ich nicht auf dieses Kennwort verzichten. Schließlich lagern „online“ alle eure Daten.
  • Man kann außerdem einstellen, welche Ordner ausgeschlossen werden sollen. Denn manch einem mag zb Musik ja wichtig sein, aber sie muss nicht online gesichert werden.
  • Sichert man externe Festplatten / USB-Sticks, dann sollte man nicht vergessen, das diese nach 30 Tagen wieder vom Server gelöscht werden, sofern sie in diesem Zeitraum nicht gesichert wurden. Aber einmal im Monat die externe Platte an Laptop hängen, sollte ja kein Thema sein 🙂

Fazit

Ich nutze das Tool nun bereits seit wenigen Wochen und bin sprachlos. Im Hintergrund wird automatisch alles gesichert und das an einem sicheren Ort. Da ich mit meinem MacBook oft auf dem Sofa sitze, wird das lokale Backup über Time Maschine unregelmäßig gemacht. Außerdem habe ich den Zeitpunkt genutzt und meine externen Festplatten aufgeräumt. Doppelte Fotos, Musik usw entfernt und mal richtig aufgeräumt. Fast 100 GB wurden frei 🙂
Ich hatte vor gut einem halben Jahr den anderen Anbieter Mozy kurz getestet – war aber sofort enttäuscht. Modem-Upload-Speed und nur 50 GB für 5 EUR im Monat! Das ist hier anders.


Wie steht ihr zu eurem Backup bzw einem Online-Backup?
Lasst mich teilhaben über die Kommentare.

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https://sebastian-michalke.de/erfahrungsbericht-online-backup-mit-backblaze/feed/ 25
Ist ein Online-Backup sinnvoll? https://sebastian-michalke.de/ist-ein-online-backup-sinnvoll/ https://sebastian-michalke.de/ist-ein-online-backup-sinnvoll/#respond Fri, 13 Jan 2012 19:58:17 +0000 http://sebastian-michalke.de/?p=6300 Read more

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Sind deine Daten gut gesichert?!

Wer schon einmal einen Ausfall einer Festplatte erleben musste, der wird sich schwören immer ein Backup zu machen. Denn verlorene Fotos, Musik, Filme oder einfach nur Dokumente können echt heftig sein. Leider musste ich diese Erfahrung vor vielen Jahren auch einmal erleben. Zum Glück war der Verlust nur gering, trotzdem sehr schmerzvoll.

Seit diesem Zeitpunkt (leider erst seit diesem) mache ich regelmäßige Backups. Damals noch auf CDs, später auf DVDs. Inzwischen dank der einfachen Handhabung auf dem Mac mit dem Backup-Tool Time Maschine auf einer externen Festplatte.

Reicht ein Backup aus?

Ein Backup zu machen, ist besser als keins. Logo! Aber reicht ein Backup aus? Oder sollte man die Daten vom Backup noch mal sichern?

Auf dem Backup lagern alle Daten. Alle Fotos der letzten Jahre, die komplette Musiksammlung, Urlaubsvideos und eben auch alle anderen Daten. Diese Daten liegen aber auch nur noch dort und nicht mehr auf dem Rechner. Was ist also, wenn die Backup-Festplatte den Geist aufgibt? Oder noch schlimmer, ein Einbruch oder sogar ein Feuer in der Wohnung. Dann bringt das beste Backup nichts.

Ich weiß, was du denkst, etwas weit hergeholt. Klar das wünsche ich niemanden, aber muss es erst passieren, dass man über Alternativen nachdenkt?

Online Backup

Das ist der Zeitpunkt, wo ich mir Gedanken gemacht habe, online noch mal die Daten zu sichern. Dank VDSL-50-Leitung alles eine Sache des Möglichen. Nur wohin und zu welchem Preis?

Google bietet viel und günstig Speicher an. Amazon bietet ebenfalls eine gute Infrastruktur oder doch einen anderen Dienstleister? Ich habe mich für einen 14-Tage-Test bei Backblaze entschieden. Wie dieser Test ausfallen ist und mein Fazit zu diesem Thema in den nächsten Tagen.

Hattest du auch schon einmal einen Festplattencrash? Machst du überhaupt ein Backup?

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https://sebastian-michalke.de/ist-ein-online-backup-sinnvoll/feed/ 0
Bundesregierung stellt kostenloses Online-Backup bereits https://sebastian-michalke.de/bundesregierung-stellt-kostenloses-online-backup-bereits/ https://sebastian-michalke.de/bundesregierung-stellt-kostenloses-online-backup-bereits/#respond Fri, 24 Oct 2008 20:30:11 +0000 http://sebastian-michalke.de/blog/?p=13 Read more

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Irgendwie ist diese News an mir vorbeigedüst ohne das ich davon Kenntnis erlangt. Als ich dies heute laß, dachte ich an eine Ente oder ein Sommer Herbst/Winterloch. Jedoch daran mag wirklich etwas dran sein.

Denn 2006 verabschiedete die Bundesregierung das Gesetz über die Deutsche Nationalbibliothek (DNBG) Dort wird festgehalten das die Nationalbibliothek alle Medienwerken in köperlicher Form wie Büchern, Zeitungen, Schallplatten oder CDs auch Medienwerke in unkörperlicher Form also Onlinepublikationen, zu archivieren.

Und gestern trat dieses Gesetz in Kraft.

Ok, werden sich einige denken.. und nun? Viele werden durch Bild, RTL2 Nachrichten oder ihrer Stammkneipe ihre Bezugsquellen einige Fehlinformationen erhalten haben. Denn in diversen Blogs und Foren ist zu lesen das man nun seit gestern seine Webseite der Nationalbibliothek zukommen lassen muss. Passiert dies nicht, sind bis zu 10.000 Euro Strafe zu zahlen.

Aber was stimmt nun?
Ganz einfach.

  • Es sind keine privaten Webseiten betroffen
  • Es werden nur Werke von Küstlern / Autoren verlangt, die in digitaler Form vorliegen – heißt PDF.

Das wars.. nichts weiter.
Was also wieder von diversen Medien bewusst falsch verstanden wurde, ist nichts weiter als Panikmache bzw Umsatzsteigerung. Deshalb auch meine provokante Überschrift. 🙂

Also leider kein kostenloses Online-Backup und auch kein Szenario a la Die Hard 4 (globale Datensicherung aller Online-Inhalte).

In diesem Sinne, schönen Freitag 🙂

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