Hauptstadtkind

das Blog von Sebastian Michalke

Alternative zum USB-Stick

Letztens ist genau der Supergau eingetreten, vor dem ich immer Angst hatte. Der USB-Stick mit allen mobilen Daten war defekt. In der Regel sind diese Bieser ja fast unkaputtbar, zumindest halten sie nen Waschgang oder Sturz locker aus.

Leider war mein Rechner im Büro umgekippt und der Stick um ca 30 Grad an der Spitze verbogen. Das geraderücken hatte leider nicht mehr geholfen und das Rückrad war wohl durch.

Was nun? Ich war dank Planung nicht so leichtsinnig und hatte kein Backup. Doch war es noch aktuell? Per Zufall JA! (nur einen Tag alt). Und auch wenn nur 80% der Daten nur Kopien waren. Um so wichtiger waren dafür die 20% (welche nur einmalig vorhanden waren) auf dem 8 GB Stick.

Nun stellte ich mir die Frage: Brauche ich wirklich wieder einen USB-Stick? Billig sind sie ja. Wenn ja wozu? Nur das ich das Teil den neben dem Handy jeden Tag aufs neue mit mir rumtrage?
Klar wiegt fast nix, aber nimmt trotzdem etwas Platz weg. Und immer die Kontrolle, ob er noch vorhanden ist.

Erstmal die Frage was was mache ich mit den Daten?

Eigentlich sind es meist nur temporäre Dinge die von A nach B müssen oder eben Dinge auf die ich auch mal vom Büro zugreifen muss – Beispiel Passwörter.

Eigentlich ne super Vorraussetzung für den Onlinespeicher „Cloud“.

Nur welche Wolke ist dafür geeignet?

Ich finde Kosten sollte das monatlich nix. Und das haut auch bei allen Anbietern fast immer hin. Aber was passiert mit den sensiblen Daten, wie Passwortverwaltung oder Dokumenten?

Bevor ich nun jeden Dienst erneut genau erkläre (was es mit Netz schon 100x gibt) so beschränke ich mich auf

Meine Lösung

Ich nutze nun DropBox. Habe einen 2 GB TrueCript Kontainer erstellt und dort liegen alle persönlichen Daten wie Dokumente usw. Da ich etwas mehr Speicher habe, liegt sonst noch ein TEMP-Ordner, welcher eben für schnelle Daten als Ablage dient.

Außerdem liegt dort auch die Datenbank meiner Passwortverwaltung KeePass.
Ist ja alles verschlüsselt.

Bin ich nun bei Freunden oder auf Arbeit, so kann ich jederzeit an meine Daten und brauche nur das DropBox Passwort. Zu Hause werden alle Daten auf dem Rechner syncroniert. Und durch die TimeMaschine wird davon eben auch noch ein Backup gemacht.

Und wenn ich doch mal spontan mehr Speicher brauche zb 5 GB. Dann hab ich ja noch immer meinen Webserver per FTP oder eben Google-Mail, wo die Files als Anhang als Entwurf gespeichert werden können 🙂

Was nutzt ihr um eure Daten zu transportieren? Habt ihr noch einen USB-Stick oder nutzt ihr vielleicht das Handy als Speichergerät?

3 Kommentare

  1. Dropbox ist wirklich ne Klasse Sache muss mich aber noch dran gewöhnen das ich das habe hofft frage ich in die Runde wer einen USB-Stick hat 😀

    Meine Blog sichere ich alle 72 Stunden auf meinem Dropbox Account habe auch schon 3GB durch andere geworbene User.

  2. Naja…
    Wer garantiert mir, daß (Haus-) externe Speicher nicht missbraucht wird?? Oder daß dieser Verlustsicher sind???
    Da ziehe ich doch lieber ein externe, automatisch arbeitende Backup-Laufwerk mit 2 HDD vor! 😀

    • Sebastian

      28. August 2011 at 20:02

      Naja von der normalen Externen HDD Lösung rede ich ja nicht. Denn das ist weiterhin meiner Meinung nach Privatssache. Aber hier rede ich von kleinen Dateien die man mal von A nach B transportieren muss. Und da passt die Cloud ganz gut. Aber für die normale Backuplösung geht nix in die Wolke 😉

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