Mein Flug über Berlin

Mein Flug über Berlin

Und wie ich selber das Flugzeug steuern konnte.

Angefangen hat das Thema bereits vor einem Jahr als ich per Zufall auf ein Angebot der vielen täglichen Aktionsportale (a la „Dayl…“ & „Grou…“) gestoßen bin.

„30min in der Luft und auch selber fliegen..“ betitelte damals das Angebot. Und da meine Frau noch kein Geburtstagsgeschenk zur Hand hatte, war das mein Wunsch 🙂

Wie das aber immer mit Gutscheinen so ist – wurde das mit dem Fliegen dann doch erstmal nix. Nach Rund 7 Monaten (Feb ’12) habe ich mich dann mit Oliver (von Sportpiloten Berlin) kurzgeschlossen und die ersten Infos eingeholt. Er konnte mich davon überzeugen, dass dies eben nur ein „Angebot“ war und man am Ende nur ca. 15min fliegt. Der Rest der Zeit ist Theorie und man steht auf der Landebahn.

Klar könnte einem reichen, da man aber nicht jeden Tag/Monat/Jahr/Leben selber nen Flugzeug steuert war ich gerne bereit für einen fairen Aufschlag mehr Zeit in der Luft zu sein. Vergessen darf man ja nicht, neben dem super Ausblick der Remos GX durfte ich ja auch noch das gute Stück selber steuern!

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Terminfindung

Nach Rund 3 Terminen (Februar, April und Juni) hatten wir es dann tatsächlich vor wenigen Wochen im August geschafft uns zu treffen. Nicht das er nur alle 2 Monate einen Termin vergibt – nein ich wollte einfach auf schönes Wetter warten und hatte mir daher etwas Zeit gelassen. Da die Flüge immer sonntags angeboten werden, spielte meist das Wetter nicht mit bzw am Ende dann die Geburt meines Sohnes. 🙂

Ablauf

Ich muss gestehen, dass ich schon etwas aufgeregt war. Schließlich sitzt man erstens nicht jeden Tag in einem Ultraleichtflugzeug und zweitens steuert man dieses noch seltener.

Wir haben uns gegen Mittag am Tower am Flugplatz Strausberg (bei Berlin) getroffen. Überrascht stellte ich fest, das dort mehr Menschen sich befinden, als ich angenommen hatte. Das hatte mir Olli später auch noch mal klar gemacht:

„Ohne Starts kann sich schließlich kein Flughafen finanzieren. Hier sind es 40.000 Flugbewegungen/Jahr (ca. 6/Stunde).“

Nach einer Theorie von ca. 15min (Flugroute, Geschwindigkeit, Höhe, Funkverkehr, Aufbau des Flugzeugs, usw) konnte ich noch ein paar Fotos machen bevor es dann auch los ging.

Klar, das er Start / Landung und auch den Funkverkehr übernimmt. Sofern es jedoch keine Probleme mit dem Wetter gibt, kann ich den Rest der Strecke selber fliegen.

Der Flug

Angeschnallt und ab zur Startbahn. Kurz warten und Ready for Takeoff. Irgendwie fühlte es sich bis hierhin wie in einem normalen Flugzeug an: Man ist etwas aufgeregt und wartete bis es etwas zu Essen gibt 😉

Nach dem kurzen Start und der ersten Kurve merkte man schnell, dass dies etwas anderes war. Es gab ein paar Luftlöcher und er musste öfters auch das Flugzeug ausgleichen. Anschließend kann ich nur sagen:

WOW! Durch den Panoramablick hatte man bei diesem super Sommerwetter eine Hammeraussicht!

Unser Flug ging Richtung Berlin-Treptow (genauer gesagt der Treptower) und von dort in einer Linkskurve über Neukölln direkt über den unfertigen Flughafen Berlin-Brandenburg. Von dort wieder raus aus dem Berliner Luftraum und langsam zurück Richtung Strausberg.

Es war schon ein sehr aufregendes Gefühl die Maschine zu steuern. Ebenfalls überrascht war ich, dass man die Remos GX nur durch einen Joystick steuern brauchte. Dieser reagiert übrigens äußerst empfindlich.

Nach einer reinen Flugzeit von 60min, vielen tollen Fotos und positiven Eindrücken übernahm dann Oliver wieder das „Ruder“ und hat uns wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgebracht.

Fazit

Wer mal etwas anderes erleben möchte und/oder noch super Fotos für sein Archiv schießen will, dem kann ich das nur ans Herz legen. Zu einem fairen Preis kannst du hier selber Pilot spielen ohne eine lange Ausbildung abzuschließen.

Wer Interesse hat, der sollte weiter unten nachsehen. Ich habe eine tolles Angebot mitgebracht.

Fotos

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Video

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6 Gedanken zu „Mein Flug über Berlin

  1. Wirklich eine nette Aussicht von dort oben. Allerdings berührt mich der Ausblick von einem Berggipfel doch noch mehr 😉

    Muss aber schon ein gutes Gefühl sein die Maschine selbst zu steuern. Bin etwas erstaunt, dass das einfach so möglich ist

  2. @Andi: Das schöne an „dem“ Flug ist, das nicht jeder die Aussicht erleben kann. Von einem Berggipfel haben es sicherlich schon tausende vorher 😉
    Ja, ich war auch überrascht. Aber wie du siehst, geht es „so einfach“. Allein fliegen tut man ja eh nicht.

    @Nils: Wie gesagt, wenn du dich bei mir meldest und das in den nächsten Monaten vor hast. Dann gibt es 15% Rabatt bei denen. Ich kann nur sagen es lohnt sich. Wir können das auch gerne mal an Anlass nehmen um uns zu treffen. 🙂

    Nee das Video hab ich mit iMovie erstellt, war zu dem Zeitpunkt schon fertig. Premiere muss ich nun mal testen. Hatte es mit der Version 6 (nicht CS) ne Zeit lang gehabt. Ist aber auch schon etwas her und hat sich sicherlich einiges getan in der Zwischenzeit.

  3. Hallo Sebastian ich bin ein guter Bekannter von Deinem Vater,
    und erhielt gestern von Ihm die Adresse.
    Ich bin schwer begeistert vom Video!
    Gruß an Deine Familie und an Deinen Vater.

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