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das Blog von Sebastian Michalke

Alternative zum Telekom Speedport W 100 Bridge

Durch meinen Umzug hatte ich nun das Problem, das ich das LAN-Kabel nicht wie ursprünglich geplant durch die Wohnung legen konnte. Es wär nur störend gewesen. Wieso nicht WLAN nutzen? Das ist recht einfach zu beantworten, denn der Medienreceiver der Telekom besitzt keinen Wlan-Chip.

Das direkte Angebot der Telekom war ihre eigene Lösung: Das Speedport W 100 Bridge. Jedoch war schnell klar, das kam nicht infrage.
Das HD-TV-Signal per Wlan zu senden – eher nicht. Vor allem der Preis sprach ebenfalls dagegen. Knapp 80 Eur!

Schnell kam ich dann zu der wirklichen Lösung meines Problems. Wieso nicht einfach die Stromleitung nutzen? Seit Jahren gibt es Geräte die Datensignale in einer Steckdose einspeisen und beliebig im gleichen Stromkreislauf an jeder Steckdose der Wahl wieder ausgeben (natürlich in beide Richtungen).

Da die Technik inzwischen immer besser wurde, gibt es inzwischen auch Geräte zusätzlich mit Frontsteckdose, WLAN oder die nur noch eine Größe einer EC-Karte haben.
Ich habe mich am Ende für letzteres entschieden und mir das TL-PA2010 KIT Nano Powerline besorgt. Für knapp 30 Eur auch wesentlich preiswerter.

Was kann das Kit?

– 200 Mbps Übertragungsgeschwindigkeit (bis zu 300m)
– 128-Bit-AES-Verschlüsselung
– Stromsparmodus (Betrieb: 2 Watt; Sparmodus: 75% Einsparung)
– schnelle Einrichtung

Der letzte Punkt stimmt wirklich. Es war kinderleicht:
Gerät A in die Mehrfachsteckdose und mit dem ersten der beiden mitgelieferten LAN-Kabel mit dem Router verbinden.
Das Gerät B in die Mehrfachsteckdose beim TV mit dem Medienreceiver verbunden.
Beide Geräte blinkten nun kurz und nach 10sek waren sie verbunden. Fertig!
Ja wirklich. Laut Anleitung soll man pro Gerät die Pair-Taste drücken, um ein neues Gerät anzumelden. Aber das brauchte ich gar nicht. Das nenne ich mal kinderleichte Installation!

Inzwischen sind ein paar Wochen vergangen und ich habe den Kauf nicht bereut. Das Gerät am Medienreceiver schaltet sich nachts automatisch in den Stromsparmodus (nur das Gerät am Router ist durchgehend an. Liegt vielleicht am Router. Aber mit 2 Watt noch vertretbar. Was für mich aber wichtig war, ist eine störungsfreie Übertragung, da ich keine Lust auf Bildaussetzer habe. Das Signal ist so, als wenn es direkt per LAN-Kabel verbunden ist.

Wer noch mehr Geräte braucht, kann einfach weitere nachkaufen. Bei diesem Modell können bis zu 6 Geräte zeitgleich verwendet werden.
Für mich die beste Lösung für WLAN-Lose Geräte 🙂

3 Kommentare

  1. Gute Idee, es gibt nichts lästigeres als ein hängendes WLAN. Wusste gar nicht, dass es diese Geräte inzwischen auch so günstig gibt.

    • Sebastian

      8. Dezember 2012 at 18:51

      Stimmt jetzt wo du es sagst. Ich hatte auch mal eine Summe von ca. 80-100 Eur gehört. Ist aber auch schon ein paar Jahre her.
      Und wie man sieht passt alles. Nicht störanfällig, preiswert und sogar sicher. 🙂

  2. Die sind aber wirklich günstig. Habe selber die etwas teureren Powerline-Adapter von Fritz! ausprobieren dürfen: http://konsensor.de/2013/06/netzwerk-aus-der-steckdose-powerline-adapter-fritzpowerline-530e/. Das gute an diesen, man verliert keinen Steckdosenplatz. 😉

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