Fahrzeug – Sebastian Michalke https://sebastian-michalke.de Der Blog aus Berlin Mon, 30 Aug 2021 20:28:05 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.7.2 https://sebastian-michalke.de/wp-content/uploads/cropped-fernsehturm-1-32x32.jpg Fahrzeug – Sebastian Michalke https://sebastian-michalke.de 32 32 Elektro, Hybrid oder doch wieder Verbrenner? https://sebastian-michalke.de/elektro-hybrid-oder-doch-wieder-verbrenner/ https://sebastian-michalke.de/elektro-hybrid-oder-doch-wieder-verbrenner/#respond Tue, 18 Jun 2019 13:40:21 +0000 https://sebastian-michalke.de/?p=16263 Read more

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Inzwischen sind 8 Jahre vergangen, dass wir uns unseren Nissan Qashqai gekauft haben. Bis heute leistet er uns großartige Dienste. Trotz geringer Fahrweise überschreiten wir in den nächsten Monaten die 90.000 km Grenze. Daher schwebt die Idee im Raum, ob wir ihn weiter behalten oder uns einen neuen zulegen wollen.

Kofferraum, Verbrauch und Fahrweise sind prima. Im Prinzip gibt es keine Probleme oder Wünsche. Nur demnächst werden sicher die ersten größeren Reparaturen anstehen. Zusätzlich wär etwas mehr Platz im Kofferraum schon besser. Der Nissan bietet 430 L bzw. 1.598 L (bei umgelegten Rücksitzen). Also schon viel Platz. Dennoch ist es bei Reisen mit dem Auto schon eng und die Kinder brauchen in den nächsten Jahren auch größere Koffer. Ideal wär natürlich ein Van, vielleicht sogar inkl. Tisch. Aber leider sind diese dann doch zu teuer.

Neuwagen

Wenn wir uns doch für einen Neuen entscheiden, dann schon zukunftsweisend: Da wär Elektro schon fein bzw. auch Wasserstoff eine Möglichkeit. Aber auch Hybrid steht im Raum. Natürlich kann es auch ein klassischer Verbrenner werden, aber wieso nicht selber einen Teil für die Umweltbilanz leisten? Es ist am Ende nur eine Frage des Preises.

Elektro-Fahrzeug

Ein Elektro-Fahrzeug wär schon ein Traum. Am liebsten natürlich ein Tesla. Aber für alle Modelle fehlt uns in der Mietwohnung der Hausanschluss zum Wagen. Bedeutet wir müssten es immer an der Tankstelle bzw Ladestation an der Straße aufladen. Und für 150 km Reichweite würden das 12 Stunden reines Laden bedeuten. Das ist leider viel zu lang.

Bei den meisten (neueren) Wagen bietet die reine elektrische Leistung mindestens 40 km. Einige bieten auch bis zu 150 km an. Der Vorreiter ist weiterhin Tesla. Hier kann allein elektrisch eine Entfernung um die 400 km erreicht werden.

Aufgrund der verlängerten Wartezeit gegenüber dem klassischen Tanken wär das schon ein großes Manko für uns. Vernachlässigen darf man hier natürlich den Kaufpreis nicht. Wo wir hier locker über der Grenze der 30.000 Euro liegen würden.

Wasserstoff-Fahrzeug

Neben der besseren Umweltbilanz gegenüber eines Elektrofahrzeugs (beim Akkubau) spricht leider die begrenzte Anzahl an Modellen (nur 4 Stück) und der Kaufpreis gegen ein Wasserstoff-Fahrzeug. Diese kosten leider im Schnitt alle um die 80.000 Euro. Leider in diesem Leben nicht machbar. Auch wenn die Hersteller hier mit Leasingangeboten werben, sind diese dann für die kurze Dauer und der sehr begrenzten Anzahl an Wasserstoff-Tankstellen eine sehr große Umstellung im Vergleich zum Elektro-Wagen.

Hybrid-Fahrzeug

Eine weitere Möglichkeit ist ein Hybrid zwischen Elektro und Verbrenner. Hier gibt es technisch drei Arten: Serieller Hybrid, Paralleler Hybrid und Mischhybrid.

Was konkret die Unterschiede sind, kann man sich hier genau durchlesen. Die meisten Hersteller nutzen den Parallelen Hybrid, da dieser im Gegensatz zum Seriellen Hybrid weniger Energieverlust durch mechanische Engerie verursacht.

Vollhybrid, Mildhybrid und Microhybrid

Ein weiterer Unterschied sind die drei Arten. Die meisten Vorteile bietet ein Vollhybrid, wo der Elektromotor zeitweise komplett allein genutzt wird. Das erste Modell dieser Art war der Toyota Prius.

Günstiger ist der Mildhybrid, wo der Verbrenner immer für den Start genutzt wird. Der Elektromotor unterstützt hier nur zusätzlich bei der Fahrt. Es gibt also leichte Leistungsverbesserung durch den Elektromotor bzw sinkt der Durchschnittsverbrauch.

Viel weniger wird hingegen beim Mikrohybriden elektrisch benutzt. Hier wird maximal 10 % des Verbrauchs durch eine elektrische Energie ersetzt. Es ist eher fragwürdig, ob es wirklich noch ein Hybrid ist bei dieser geringen Unterstützung.

Die Idee ist schon gut, jedoch nahm ich bisher immer an, dass es mindestens 50 % durch elektrische Energie ersetzt wird. Dem ist leider nicht so.

Klassischer Verbrenner

Die Vorteile sich leider doch wieder für einen Verbrenner zu entscheiden sind wie folgt:

  • große Verbreitung der Tankstellen
  • kurze Wartezeit beim Tanken gegenüber der Ladezeit
  • günstigere Anschaffung

Natürlich ist die Umweltbilanz dadurch nicht besser als aktuell. Dennoch sollte man nicht vergessen wie viel Schaden die Umwelt bei der Herstellung der Akkus für die Elektrofahrzeuge enthält. Und solange es Wasserstoff-Fahrzeuge nicht mittlere bzw untere in die Preisklasse schaffen wird der Massenmarkt nicht wachsen.

Fazit?

Leider wissen wir selber noch nicht, was es am Ende wird. Klar wir haben keinen Druck und vielleicht warten wir auch noch ein Jahr. Vielleicht ändert sich bis dahin auch etwas oder wir sind auch nicht schlauer als heute. Wer weiß.

Wie steht ihr zu den Fahrzeugen?
Was habt ihr bzw was würdet ihr euch kaufen?

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Warum ich mir einen Roller gekauft habe https://sebastian-michalke.de/warum-ich-mir-einen-roller-gekauft-habe/ https://sebastian-michalke.de/warum-ich-mir-einen-roller-gekauft-habe/#respond Fri, 04 Jul 2014 14:00:00 +0000 http://sebastian-michalke.de/?p=14177 Read more

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Ich hab es getan. Ich habe mir vor 8 Wochen einen Roller gekauft. Aber fangen wir doch beim Anfang der Geschichte an.

Die Vorgeschichte

Mein Arbeitsweg zur Mitte Berlins beträgt rund 18 km bzw 1 Stunde Fahrzeit (zumindest mit den öffentlichen Verkehrsmitteln). Das ist dreimal so weit und lang, als noch vor fast 2 Jahren. Dafür wohnen wir aber auch im Naherholungsgebiet (Bezirk Köpenick) und nicht mehr zwischen Alkoholleichen und dem schwarzen Mob der Nachts mal wieder ne Demo vor der Tür in Friedrichshain abhält. 🙂
Die gewonnene Zeit, nutzte ich bisher, um mehr zu lesen oder den ein oder anderen Film mir anzusehen. Dennoch waren die Verbindungen, besonders zum Feierabend oft schlecht. So brauchte ich leider öfters auch mal 90 Minuten bis nach Hause.

Die Alternativen

Mir kam recht schnell die Idee, einfach das Rad zu nehmen. Ok – 18km sind nicht ohne, aber so bestimme ich erstens das Tempo und betreibe zweitens nebenbei auch noch Sport. Rund 18km Strecke, bei ca 20km/h macht ebenso 1h Fahrtweg. Warum auch nicht.

Das Rad habe ich dann aber doch nur an vier Tagen genommen. Dann hatte ich keine Lust mehr 😉 Zumal auch schlechtes Wetter die Motivation schnell schmälerte. Was nun?

Ein Zweitwagen kam nicht in Frage. Anschaffung, Steuern, Versicherung UND Parkkosten waren die Hauptargumente dagegen. Denn mit 10 Eur / Tag ist man hier auf einem Stellplatz offiziell dabei. Parkgebühren am Automaten fallen höher aus. Und ja, hier wird ordentlich kontrolliert, also nichts mit Schwarzparken!

Irgendwann kam mir der Gedanke, wieso ich nicht die Vorteile beider Möglichkeiten kombiniere und mir einfach einen Roller kaufe?
Jedes Argument sprach dafür:

  • Nur ca 10% Anschaffungspreis gegenüber einem Auto
  • Keine Steuern
  • Geringe Versicherung
  • Keine Parkplatzkosten
  • Fast genauso schnell wie ein Auto unterwegs
  • Geringer Verbrauch und somit laufende Kosten

Die Sache war klar. Ich kaufe mir einen Roller! Nur halt – welchen?

Die Recherche

Da ich bisher so gut wie kein Hintergrundwissen zum Thema Roller hatte, war die Frage nach welchen Kriterien sucht man sich einen Roller aus?
Da ich mit meinen 1,87m nicht gerade klein bin, suchte ich im Netz gezielt nach Rollern für große Menschen. Und siehe da, der Gedanke war goldrichtig. Nur eine geringe Anzahl an Fahrzeugmodellen kamen in Frage, auf denen ich nicht wie auf einem Bobbycar aussah 😉

Zur Auswahl standen nun die Modelle:

  • Gilera DNA
  • Gilera Runner 50 SP
  • Gilera Runner 50 PJ
  • Piaggio NRG
  • Benelli K2
  • Kymco Grand Dink 50
  • Kymco Yager 50

Ich schaute mir nun jedes Modell genau an, durchforstete die Foren und legte mich kurze Zeit später auf das Modell Gilera DNA fest. Sieht einfach cool aus, fast wie ein Motorrad. Nach einigen Tagen trennte ich mich wieder von dem Gedanken.

Es sieht aus wie nen Motorrad, fährt sich so, aber macht nen Sound wie nen Rasenmäher 😉
Dann doch lieber richtig zum Roller stehen. Und so habe ich mich schlussendlich für das Modell Gilera Runner 50 SP entschieden.

Preis / Leistung muss stimmen

Ein gebrauchter sollte es werden, das war klar. Nur wer vermutet, dass die Suche einfach war, der irrt. Dieses Modell gab es in Berlin gerade einmal 15 Mal zum Verkauf. Wobei fast alle um die 10-20.000 km runter hatten. Zwar ist das noch nicht die Obergrenze eines Rollers, dennoch war ich nicht bereit damit gleich in die nächste Werkstatt zu fahren. Und so zog sich die Suche um einige Wochen – ohne Besserung.
Um nun so langsam doch mal ein Gefährt zu bekommen, vergrößerte ich mein Raster und begann in den nächsten Bundesländern zu suchen. Und siehe da – recht schnell fand ich ein tolles Angebot mit einem schicken Roller. Der Nachteil war der Verkaufsort: Chemnitz! 😉

Transport

Nachdem die E-Mailkommunikation abgeschlossen und alles geklärt war ging es Anfang Mai für mich mit meinem Bruder runter. Die einzige Möglichkeit für mich, den Roller aus Chemnitz nach Berlin zu organisieren, war ein Transporter. Dank Decken, Gurtspanner und guter Laune ging es auf einem Samstag früh Anfang Mai auf die Autobahn Richtung Süden. Auch vor Ort machte der Roller einen soliden Eindruck, so dass der Kaufvertrag mit Freude unterschrieben wurde. An dieser Stelle noch der Tipp: Der ADAC bietet dafür prima eine Vorlage zum Download 🙂

Im nächsten Teil erwartet euch der Roller im Detail, Ausrüstung und was noch alles zu beachten ist.

 

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