Dieser Artikel ist Teil 2 von 3 in der Serie Roller

Der Roller ist gekauft und wurde heil nach Berlin transportiert. Bevor die erste Fahrt nun los gehen kann, muss noch einiges beachtet werden.

Versicherung

Da das Gefährt kein Kennzeichen besitzt, geht es nun darum das zu organisieren. Keine Angst! Du brauchst keinen Urlaubstag, um dann stundenlang Behördengänge zu machen. Es ist wesentlich leichter.

Suche dir eine Versicherung deiner Wahl. Dazu gibt es zig Vergleichsportale bzw frag auch mal deine KFZ-Versichung (meist gibts günstige Kombi-Angebote). Hierzu kannst du die Versicherung mit wenigen Klicks online abschließen. Nach rund einer Woche bekommst du dein Roller-Kennzeichen zugeschickt. Noch schneller gehts vor Ort in einer der vielen Zweigstellen. Nach 10min ist alles abgeschlossen und du hast auch dein Kennzeichen in der Hand. Ich habe mich dieses Jahr für die HUK entschieden. Preis/Leistung ist einfach Top:
Nur Steuern ca. 40 Eur bzw 60 Eur mit Teilkasko.

Der Helm

In Deutschland besteht Helmpflicht. Aber auch ohne würde ich jedem immer zu einem Helm raten. Selbst beim Fahrrad fahren.
Die Suche nach einem passendem Helm ist eine Kunst für sich. Vergleichsweise wie nach einem Smartphone. Es gibt einfach eine Masse an Firmen und Modellen. Jeder hat seine Eigenschaften und ggf Zusätze. Dabei sollte man zuerst zwischen diesen Arten wählen: Halbschale, Jethelm, Rollerhelm, Integralhelm, Klapphelm und Endurohelm.

Wobei nur die letzten drei auch einen vollen Schutz am Kinn und Kiefer bieten. Entschieden habe ich mich am Ende für einen „einfachen“ Integralhelm. Preislich um die 65 Eur. Wobei die Preise hier schnell dreistellig werden. Features wie Sonnenblende, Anti-Beschlag-Visier, Audio-Integration, bessere Belüftung oder weicheres Polster. Um nur einige Dinge zu nennen.

Die Ausstattung

Neben einer langen Hose (ideal Jeans oder stärker), Handschuhen, Nierengurt und einer Jacke, habe ich mich außerdem noch für eine Sturmhaube entschieden. Als unerfahrener in dem Gebiet dachte ich immer, die sind nur bei Rennfahrern gegen Feuer nötig. Aber sie dienen hier dem hygienischen Einsatz. Sie halten den Helm sauber! Haargel und Schweiß sind einfach schwerer aus dem Polster zu entfernen als von der Haube. Denn die kann einfach kurz gewaschen werden.

Handschuhe hab ich meine normalen (Winter-)Lederhandschuhe genommen. Und als Jacke trage ich mal meine Lederjacke oder meine Wind- und Regenjacke. Je nach Wetterlage. Ist zwar alles nicht mit Protektoren geschützt (wie man es in den teuren Kleidungsstücken der Motorradshops findet), dennoch habe ich einen Mindestschutz an jedem Körperteil. Ganz im Gegenteil zu vielen anderen Rollerfahrern auf den Straßen, die oft mit kurzer Hose und/oder T-Shirt unterwegs sind.

Als Regenschutz habe ich mich für die Motorradabdeckplane von Safetec entschieden. Ein tolles Material und innen sogar mit Vlies Beschichtung. Und wenn ich im Regen unterwegs bin, dann ziehe ich schnell meine Regenhose an. Kam nicht viel und hält absolut trocken.

Zum Schutz einiger Langfinger, wurde das ABUS Trigger 330 Bremsscheibenschloss gekauft. Klein, handlich und ausreichend sicher.

Zusammenfassung

Alle aufgeführten Artikel habe ich gekauft und nutze sie fast täglich. Zusammengefasst kann man sagen habe ich zusätzlich ca. 160 Eur ausgegeben. Einberechnet waren Regenhose, Sturmhaube, Nierengurt, Abdeckplane, Helm und das Schloss.

Im nächsten Artikel geht es dann endlich um den Roller. 🙂

Artikelbild: © Where’s the color? von Justin Jensen by 2.0
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