Zu unserem ersten Hochzeitstag wollten wir uns die neue Show im FriedrichstadtPalast ansehen. Das ist mein Erfahrungsbericht.
Leider mussten wir den Termin um gut 2 Monate verlegen, da es Mitte Juli während der Sommerferien eine Sommerpause gab. Gestern haben wir es endlich geschafft und haben uns bei miesen Wetterbedingungen Richtung Friedrichstraße aufgemacht.

Vor der Show

Wir sind gut 30min vor Beginn angekommen. Direkt am Eingang wurden die Karten kontrolliert und wir haben uns anschließend nach rechts Richtung Garderobe aufgemacht. Trotz der vielen Menschen ging es recht schnell und man zahlt pro Person 1,50 EUR. Echt happig, aber wir sind ja hier auch in keinem Kino. Die Toiletten 20m weiter waren sehr sauber und man musste auch hier nicht warten. Geld wollte man hier nicht von uns bekommen. 😉

Durch die beiden Treppen aus der Mitte kommt man in den ersten Stock und direkt zur Bar. Erst mal für beide nen Sekt bestellt und dabei die Frage gestellt bekommen, ob wir für die Pause bereits vorreservieren möchten? Vorteil an unserem gewünschten Platz steht bereits das Getränk und wir müssen uns nicht extra anstellen. Perfekt! Also noch mal 9 Euro auf den Tisch gelegt und das je 0,1L Sektchen genossen.

Die Show

Meine Frau hatte beim Kartenkauf die dritte Preiskategorie gewählt, welche ca. 50 EUR / Person kostet. Der große Vorteil war hier, dass wir dafür in der dritten Reihe saßen. Und dritte Reihe bedeutet hier 2m von der Bühne bzw. den Artisten entfernt. Wer wie ich noch nie im FriedrichstadtPalast gewesen war, der wird sich wundern, dass die Bühne direkt bei den Zuschauern stattfindet. Nicht wie beim Konzert wo man meist 10-50m Luftlinie und kaum die Künstler erkennen kann. Man ist mittendrin. 🙂 Durch den Halbrunden Aufbau der Bühne sieht man von jedem Platz hervorragend. Leider war das Fotografieren und Filmen während der kompletten Show verboten. Ich habe mich diesmal auch deshalb daran gehalten um den Abend komplett mit meiner Frau zu genießen, als sonst nur durch den Sucher zu schauen und auf das beste Motiv zu hoffen. 😉

Die Bühne ist echt der Hammer. Ich war zwar noch nie in Las Vegas. Möchte aber den selbst erstellen Vergleich des Veranstalters nicht widersprechen. Echt geil! Es wird getanzt, gesungen, durch die Luft gewirbelt, gesprungen, gepost (Männer und Frauen) und überrascht. Denn nach jedem Akt weiß man nicht wo geht es nun weiter in dem Saal.

Die Show geht 2x 60min mit ca. 20min Pause. Ich muss aber gestehen, dass die Zeit unglaublich schnell vorbeigeflogen ist. Der Altersdurchschnitt war bei unserer Vorstellung zwar sehr hoch (ca. 50 Jahre). Mag aber auch an den gefühlten Seniorenbussen gelegen haben, die hier ausgeladen wurden. Aber wen interessiert schon der Nachbar. 😉

YouTube Preview Image

Sexmachine_(Foto_Ralph@Larmann_com).jpgGet Up I Feel Like Being Like A Sexmachine (Foto: Ralph Larmann)

Stop_Go_Foto_Stephan_Gustavus_xix.jpgStop Go (Foto: Stephan Gustavus, xix)

Fire_Cocoon_(Foto.jpgStop Go (Foto: Stephan Gustavus, xix)

Duo_Israfilov_(Foto.jpgDuo Israfilov (Foto: Ralph Larmann)

Lady_Marmalade_(Foto_Ralph@Larmann_com).jpgLady Marmalade (Foto: Ralph Larmann)

Weitere Eindrücke gibt es direkt auf der Homepage vom FriedrichstadtPalast.
Tickets gibts hier (Affiate-Link)

Fazit

Wir sind vorab ohne Wertung in die Revue gegangen und wollten uns überraschen lassen. Unsere Vorstellungen wurde mehr als übertroffen! Eine klasse Show, die gefühlt leider viel zu kurz war. Gerne hätten wir uns noch länger inspirieren und träumen lassen. Wer mal etwas anderes als Kino oder Konzert erleben möchte, dem kann ich die Show nur weiterempfehlen. Vergleichbar ist die Revue mit dem Circ du Soleil. Die Kostüme hat übrigens der Berliner Designer Michael Michalsky entworfen.