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das Blog von Sebastian Michalke

Bundeskriminalamt sperrt Rechner

Jetzt schlägt das Bundeskriminalamt zurück. Der Rechner ist gesperrt und der User zu einer Geldstrafe von 100 EUR aufgefordert.

Sollte der User nach dem Hochfahren des Rechners die Strafe nicht innerhalb von 24 Stunden begleichen wird die komplette Festplatte gelöscht!
Bezahlt werden kann schnell und einfach mit Ukash – welche es an jeder Tankstelle gibt.

Dem Kunden wird vorgeworfen:

  • Seiten besucht mit Kinderpornographie, Sodomie und Gewalt gegen Kinder
  • Videomaterial mit Gewalt und gegen Kinder
  • eMails versendet mit terroristischem Hintergrund

Nicht ein der Punkte, sondern alle! Zumal ohne ein IP-Adresse.

Spätestens jetzt sollte es einem auffallen, das es sich um einen Fake handelt. Bzw handelt es sich hierbei genauer gesagt um einen Virus, der den Rechner so lahmlegt.

Problemlösung

  1. Windows im abgesicherten Modus mit Eingabeaufforderung starten
  2. Im Eingabefeld “regedit.exe” (ohne Anführungszeichen”) eingeben.
  3. In der Registry folgende Einträge löschen: HKEY_LOCAL_MACHINESOFTWAREMicrosoftWindows NTCurrentVersionWinlogon”Shell” = “[SET OF RANDOM CHARACTERS].exe”
    HKEY_CURRENT_USERSoftwareMicrosoftWindowsCurrentVersionExplorer”CleanShutdown” = “0″
  4. Eingabefeld schließen und windows über den taskmanager neu starten.

Selbst die Firma Ukash schreibt auf ihrer Webseite

Achtung Spam-E-Mails:

Schicken Sie keine Ukash-Voucher an ukash@bundeskriminalamtes.org. Momentan kommt es vor, dass PC-Nutzer in einer E-Mail aufgefordert werden, einen Ukash-Voucher an die oben genannte E-Mailadresse zu schicken. Es handelt sich hierbei um einen betrügerischen Versuch, an die Daten von Ukash-Vouchern zu gelangen. Falls Sie eine derartige E-Mail bekommen haben, reagieren Sie bitte nicht darauf. Öffnen Sie außerdem nicht den Anhang dieser E-Mail, da dieser höchstwahrscheinlich einen Virus enthält. Bitte erstatten Sie umgehend Anzeige bei der Polizei.

Krasses Ding, oder? Ein Glück gibts auf dem Mac bisher nicht solche Dinge.
(via ahct.de)

1 Kommentar

  1. „Krasses Ding, oder? Ein Glück gibts auf dem Mac bisher nicht solche Dinge.“

    Seit ca. 4 Monaten bin ich nun auch Appleuser und ebenfalls froh darüber! Das darf man aber nicht laut sagen, weil sonst gleich das ganze Fanboy-Geheule losgeht …

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