Hauptstadtkind

das Blog von Sebastian Michalke

Buchvorstellung: Der Anschlag

Eigentlich ist es diesmal kein physisches Buch, sondern ein Hörbuch. Hier kommt mein Fazit nach über 30 Stunden.

Der Anschlag

Autor: Stephen King
Gelesen von: David Nathan (Deutsche Synchronstimme u.a. vom neuen Batman)
Dauer: 31 Std. 48 Min.

Zusammenfassung (von Amazon)

Jake Epping lebt ein normales Leben, bis sein Freund Al ihm ein großes Geheimnis enthüllt: Er kennt ein Portal, das ins Jahr 1958 führt. Und Al gewinnt ihn für eine wahnsinnige Mission. Jake soll in die Vergangenheit zurückkehren und das Attentat auf John F. Kennedy vereiteln, um den Gang der Geschichte positiv zu korrigieren. Und so beginnt für Jake ein neues Leben in einer für ihn neuen Welt. Es ist die Welt von Elvis und JFK, von großen amerikanischen Autos und beschwingten Highschool-Tanzveranstaltungen. Es ist die Welt des gequälten Einzelgängers Lee Harvey Oswald, aber auch die der Bibliothekarin Sadie Dunhill, die Jakes große Liebe seines Lebens wird – eines Lebens, das gegen alle normalen Regeln der Zeit verstößt. Und je näher Jake seinem Ziel kommt, den Mord an Kennedy rückgängig zu machen, desto bizarrer wehrt sich die Vergangenheit dagegen – mit aller gnadenlosen Gewalt, die sich auch gegen Jakes neue Liebe richtet…

Kritik

Ich muss sagen, ich bin irgendwie enttäuscht. Enttäuscht, das ich wesentlich mehr erwartet habe als geboten wurde. Scheinbar muss das die vielen anderen Leser nicht gestört haben. Denn das Buch bekommt fast durchgehend nur positive Kritiken.

Aber zurück zum Anfang.
Die Idee ist echt spannend und die ersten 2 Stunden haben bestätigt, dass das Buch die richtige Wahl war. Leider ebbt die Spannung danach aber stark ab. Das Buch erzählt nun vom Leben der 50/60er Jahre – was zwar nett anzuhören ist, aber nach weiteren 3 Stunden total langweilig wird.

Es wird erzählt, wie der Hauptprotagonist das Leben erlebt, wie er versucht Dinge zu ändern und wie er sich verliebt. Das klingt leider spannender als es dann war. Der Sprecher David Nathan holt hier das Beste aus dem Buch heraus, leider reicht es jedoch nicht aus, um über die 30 Stunden Spielzeit die Spannung zu halten. Was langatmig geschrieben ist, wird auch durch perfekte Erzählung nicht plötzlich interessant.

Ich war kurz davor das Hörbuch abzubrechen – habe durchgehalten und gebe folgendes Fazit ab.

Fazit

Die ersten 2 und die letzten 3 Stunden sind klasse und spannend.
Der komplette Mittelteil ist leider zu lang (25 Stunden) und schmückt das Buch mit vielen Hintergrundinfos über das Leben der alten Zeit. Hat aber mit dem Buchtitel nicht viel gemeinsam.

Spoiler

Note: 3

1 Kommentar

  1. Meist ist es gar nicht so schlecht, dass bei Romanen, die in der Vergangenheit spielen informationen über diese Zeit ausgegeben werden. Ich find das macht das Ganze sehr viel lebendiger.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

*

Verlinke einen deiner aktuellsten Artikel aus deinem Blog!

© 2017 Hauptstadtkind

Theme von Anders NorénHoch ↑