Hier folgt mein nächstes Hörbuch. Das Buch ist bereits 1979 erschienen, wurde jedoch erst 2008 als Hörbuch aufgenommen. Als 7. Buch der Reihe kann man es auch unabhängig vom Rest der Reihe lesen/hören.

Berge des Wahnsinns

Autor: H.P. Lovecraft
Gelesen von: David Nathan
Dauer: 5 Std. 46 Min.

Zusammenfassung (von Amazon)

Bei einer Antarktis-Expedition stoßen Wissenschaftler auf gefrorene Leichen seltsamer Wesen und ein unbekanntes Gebirge. In diesen Bergen des Wahnsinns entdecken sie eine verlassene, düstere Stadt, die ein schauerliches Geheimnis birgt…

Kritik

Das Hörbuch ist eigentlich genau nach meinem Geschmack. Eine Expedition in eine unbewohnte Gegend (Antarktis), wo sie rätselhafte Zeichen entdecken. Die Geschichte erinnert sogar etwas an den Film „Prometheus“ 🙂

Das Buch fesselt einem sofort und man wird gleich mit auf die Reise genommen. Unterstrichen wird die Reise durch eine Untermalung von sehr passender, beklemmender Musik.

Jedoch so schnell, wie die Spannung sich aufbaute, so überraschend schnell landet man nach 2/3 des Hörens in einer verwirrenden Erzählweise.
Man wird plötzlich nur so von Mutmaßungen und detaillierten Beschreibungen überfordert. Informationen, die alle auf Reliefs in der Höhle stehen sollen – das verwundert doch schon stark. Das wär so, als wenn ein Erdfremder als ersten Ort eine Staats-Bibliothek finden würde, wo unsere komplette Geschichte nachzulesen ist. Möglich – aber sehr unwahrscheinlich – außerdem für eine „Höhle“.

Ein Beispiel:
„Neue Schwierigkeiten traten auf bei der Züchtung und Haltung der Schoggothen. Von denen ein erfolgreiches Leben Unterwasser abhing. Im Lauf der Zeiten war wie die Reliefs betrübt bekannt gaben, die Kunst aus anorganischer Materie zu erschaffen verloren gegangen. So dass sich die Großen Alten damit begnügen mussten bereits bestehende Lebensformen umzugestalten.“

Fazit

Dass das Buch sehr kurz (im Vergleich zum Letzten) ist, wusste ich natürlich auch vor dem Kauf. Dass das Ende nach der kurzen Geschichte dann aber doch kommt, ist schon überraschend.
Hätte man auf die zum Teil detaillierten Beschreibungen verzichtet und den Storyverlauf dafür verlängert hätte das Ganze um eine Klasse besser werden können.

Es ist nicht schlecht, aber hat kurzfristig eben einen etwas verwirrenden Beigeschmack.

Spoiler

Note: 2+