Elternzeit – Sebastian Michalke https://sebastian-michalke.de Der Blog aus Berlin Thu, 27 Feb 2025 14:16:32 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.7.2 https://sebastian-michalke.de/wp-content/uploads/cropped-fernsehturm-1-32x32.jpg Elternzeit – Sebastian Michalke https://sebastian-michalke.de 32 32 Meine Elternzeit und das Fazit https://sebastian-michalke.de/meine-elternzeit-und-das-fazit/ https://sebastian-michalke.de/meine-elternzeit-und-das-fazit/#comments Fri, 30 Aug 2013 08:58:08 +0000 http://sebastian-michalke.de/?p=13217 Read more

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Heute am letzten Tag der Elternzeit kann ich ein kleines Fazit ziehen, was ich euch nicht vorenthalten möchte. Es ist schon erstaunlich wie schnell 2 Monate vergehen. Klar sie vergehen nicht schneller oder langsamer, aber man erlebt sie schon anders, als wenn man täglich zur Arbeit fährt.

Im letzten Beitrag über die ersten zwei Wochen habe ich euch bereits die Vor- und Nachteile erklärt.

Bei mir war der erste Monat komplett für meinen Sohn gewidmet. Und ich kann sagen, es war schon echt toll. Anfangs hatte ich zwar etwas bedenken, das man in den Tag hinein lebt, da man lockere Zeiten als Vorgabe hat (Frühstück, Frühschlaf, Mittagessen usw). Aber meine Sorge war unbegründet. Man muss/kann die Zeit einfach flexibler nutzen. In den letzten Wochen entfiel auch der Frühschlaf immer häufiger, dafür musste man früher mit dem Mittagessen beginnen, da man sonst ein Kind auf dem Stuhl sitzen hat, was keine Lust zum Essen hat oder im Sitzen einschläft 😉

Ab dem 5. August ging es dann mit dem Kindergarten los. Ich hatte zwar ein paar Wochen zuvor nochmal ein Gespräch mit der Erzieherin, trotzdem hat man so seine Bedenken, das sein Kind das schafft 🙂
Klar manche Kinder kann man in das IKEA Bällebad absetzen und 3 Stunden einkaufen 😉 Aber dazu gehört unser Sohn leider nicht. Was auch seine Vorteile hat. Denn so geht er nicht einfach mit Fremden mit 😉

Kita Eingewöhnung

Die ersten 2 Tage ging es Nachmittags (zu seiner besten Zeit) in den Kindergarten. Ich sollte mich eigentlich zurückhaltend in die Ecke setzen, ihn spielen lassen und sich an die Erzieherin langsam gewöhnen. Was aber nicht so klappen wollte. Daher musste Papa etwas mitspielen bzw als Schutz herhalten, da man der Situation noch nicht so recht trauen wollte.
In den weiteren Tagen ging es dann in den Vormittag, wo er den ersten Kontakt mit weiteren Kindern aus der Kita erleben durfte. Langsam taute er auf und spielte bzw beschäftigte sich mit Dingen aus dem Zimmer: Jedoch sind ein Spiegel oder Stuhl auch interessanter als das viele Spielzeug vor Ort 😉

Nach Rund 10 Tagen wollten/mussten wir dann auch mit der ersten Trennung beginnen. Da wir ja nur den August zur Verfügung haben, lief uns langsam die Zeit weg.
Natürlich war die Trennung hart, aber sie musste sein. Da ich nicht einfach vor der Tür warten sollte, bin ich den nächsten Stock gegangen und dort die vereinbarten 30min abgewartet.

In der Kita warten

Tag für Tag wurde die Trennung länger und schnell wurde es zu einer vollen Stunde, die ich nebenan warten durfte.

Natürlich gab es ständig ein Geschrei und der Kleine wollte nicht von Papa getrennt werden, was aber ebenfalls immer schneller verflog und er sich beruhigen lies.

Sehr lustig war dann immer meine Rückkehr. Da er oft beim Spielen nicht mitbekam, das ich bereits in den Raum zurück war, spielte er vergnügt bis er mich sah:
Das Geschrei ging wieder los: „Es war ganz schlimm hier“ 😉

In den weiteren Tagen haben wir die Zeit immer weiter gesteigert, das ich ihn irgendwann bereits nach dem Mittagessen abholen durfte. Als wir dann den nächsten Schritt „Mittagsschlaf“ wagen wollten wurden wir alle sehr überrascht. Ohne Probleme wurde eingeschlafen! Da waren selbst die Kollegen seiner Erzieherin überrascht. Gehört doch der Mittagsschlaf zu den zwei Punkten die bei der Eingewöhnungszeit kritisch sind. Der andere Punkt war die erste Trennung.

Ich muss dann wohl nicht erwähnen, das selbst Vesper (Zwischenmahlzeit) am Nachmittag ohne Probleme ablief.

Heute sind wir nach 3 1/2 Wochen fast an dem finalen Stand, welcher ab nächster Woche für die nächsten Jahre gilt. Früh in die Kita und am späten Nachmittag abholen. Daher wird sich ab nächster Woche auch mein Arbeitsleben ein wenig ändern und ich nicht mehr so früh im Büro sitzen können. Schließlich werde ich ihn zur Kita bringen und meine Frau ihn abholen.

Papa-Suppe und Kind-Suppe

Fazit der Elternzeit

Elternzeit ist für Männern eine tolle Erfahrung, die auch viel mehr Zeit mit ihrem Kind erleben wollen als es „damals“ bzw ohne möglich wär. Ich würde sie ebenfalls wieder nach einem Jahr machen, da er nun wesentlich agiler ist als noch mit 6 Monaten.
Zwar muss ich ihn oft noch immer von A nach B tragen, da er es mit dem Laufen noch nicht so ganz drauf hat (die ersten 2 Schritte hat er aber schon gemacht). Aber das wird auch noch kommen. Dafür ist es kein Thema die Treppe hoch- oder runterzukabbeln und selber die Rutsche liegend vorwärts zu rutschen 😉

Ich hoffe euch hat diese kleine Exkursion in mein privates Leben gefallen. Ab nächster Woche bin ich dann wieder im Berufsleben und hoffe, das ich trotzdem weiterhin viel Zeit mit meiner Familie verbringen kann. Die 2 Monate waren jedenfalls echt toll.

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Elternzeit – Die ersten 2 Wochen https://sebastian-michalke.de/elternzeit-die-ersten-2-wochen/ https://sebastian-michalke.de/elternzeit-die-ersten-2-wochen/#comments Wed, 17 Jul 2013 09:00:43 +0000 http://sebastian-michalke.de/?p=13055 Read more

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Heute gibt es mal etwas aus meinem Privatleben. Einige sprachen mich darauf an, ob ich nicht auch mal was zu meiner Zeit mit meinem Sohn sagen kann. Klar 🙂 Natürlich ist das sicherlich nicht ganz so spannend, wie es sich einige vorstellen. Aber gerne lasse ich einen Einblick in die 2 Monate Elternzeit euch gewähren. 🙂

Ich werde es in drei Teile splitten. Vielleicht auch etwas mehr – mal schauen:
Im ersten Teil wird es um allgemeine Dinge gehen. Im zweiten die nächsten Wochen und im dritten Teil um die Eingewöhnung in der Kita, welche ab August ansteht. Vielleicht anschließend noch nen Fazit – mal schauen 😉 Ich dachte mir, den Artikel baue ich als ein Art Interview auf – fällt einem dann leichter zu schreiben. Und los gehts:

Wie bist du überhaupt auf die Idee gekommen Elternzeit zu nehmen?

Das stand für mich recht schnell fest, als wir gemeinsam die Aufteilungsmöglichkeiten der Elternzeit sahen (allein max 12 Monate, geteilt max 14 Monate). Sie wollte das erste Jahr und ich anschließend die 2 Monate inkl Kita-Eingewöhnung machen.

Lohnt es sich Elternzeit zu nehmen?

Finanziell überhaupt nicht. Man bekommt gestaffelt einen Prozentsatz vom letzten Jahreslohn. In der Regel etwas um die 65-67%, wenn man normal arbeitet. Diese 65 % muss man aber auch erst einmal finanziell auffangen. Geringverdiener können bis zu 100% erhalten. Generell kann man aber sagen, das jeder zwischen 300 – 1.800 Eur Elterngeld bekommt. Nicht weniger und nicht mehr.

Emotional und für die Bindung mit seinem Kind ist die Zeit aber unbezahlbar 🙂

Wie schwer/leicht war die Umstellung?

Sehr leicht. 🙂 Unser Sohn wacht meist zwischen 5-7 Uhr auf (heißt nicht das die Nacht ruhig war und er durchgeschlafen hat). Da ich im Job auch um kurz nach 6 Uhr das Bett verlassen musste, änderte sich zeitlich erstmal gar nichts. Als weiteren Vorteil sehe ich die Jahreszeit: Im Sommer die Zeit zu gestalten, fällt nunmal leichter als im trüben Herbst oder Winter. Das heißt aber noch lange nicht Beine hoch – ganz im Gegenteil.

Was heißt das konkret?

Wickeln, anziehen, frühstück machen. Gemeinsam frühstücken bzw füttern (man will nun auch gerne selber den Löffel halten 😉 ) Anschließend duschen gehen und dabei die kalte Duschwand immer wieder abbekommen, da er damit rumspielt, während er an der Wanne steht 😉
Falls er nun müde ist, heißt es Frühschlaf inkl Geschrei „man sei ja gar nicht müde“ 😉 Ansonsten bzw danach zum Beispiel spielen oder für 1 1/2 Stunden die Zeit nutzen um etwas zu erledigen. Sei es nun Einkauf oder der Haushalt. Denn der muss ja auch gemacht werden. Man beachte das Kind hilft einem nicht wirklich – ganz im Gegenteil. Er räumt mal wieder etwas aus dem Schrank, klettert aufs Sofa und muss beobachtet werden oder andere Dinge. Außerdem will er zwischendurch gerne und oft auf den Arm. Bei aktuell ca. 12 kg Gewicht macht man so zusätzlich Sport 😛
Dann heißt es gemeinsames Mittagessen: Kochen, Essen und ab zum Mittagsschlaf.
Ist er unruhig, dann ist er nach meist 45min wieder wach, es waren aber auch mal fast 3 Stunden Mittagschlaf. In der Regel sind es um die 1 1/2 bis 2 Stunden. In dieser Zeit kann man nun das Chaos beseitigen, weiter den Haushalt machen (diesmal in Ruhe) oder die Beine hochlegen.

Je nach Müdigkeit ist es nun inzwischen ca. 14 Uhr und er ist wieder Fit und will beschäftigt werden. Bei tollem Wetter wie heute gehen wir dann zum Beispiel ins Strandbad Wendenschloß (keine 800m entfernt). Denn Sand und Wasser sind seine Elemente. 🙂 Ansonsten nun zum Spielplatz oder bei schlechtem Wetter in eins der Indoor-Spielplätze fahren oder etwas aus den Fingern saugen. Wie gesagt wir haben nun Nachmittag und die meisten sind noch am Arbeiten.

Und wann gehts ins Bett?

Gegen 18/19 Uhr – je nach Tagesstimmung und Kraft wird Abendessen gemacht und gefüttert. War es ein Strandbesuch gehts auch noch kurz duschen oder baden und dann ab ins Bett. Es soll ja Kleinkinder/Babys geben die selber einschlafen *hust* Also bei uns dauert es zwischen 15 und 45min. Länger und kürzer sind eher die Ausnahme. Seit dem wir vor ein paar Wochen angefangen haben, ihm Gute-Nacht-Geschichten vorzulesen – gehts noch schneller 🙂

Und jetzt Beine hoch?

Noch nicht. Erstmal wieder die Spielsachen aufräumen bzw das Chaos beseitigen und selber was zu Essen machen 😉 Zu dem Zeitpunkt ist es meist zwischen 19/20 Uhr, wo wir dann anfangen können abzuschalten. Etwas Essen, Nachrichten und dann noch etwas im TV. Da die Nacht meist etwas unruhig ist, gehts lieber etwas früher ins Bett.
Man hat ja gelernt 😉

Hört sich ziemlich durchorganisiert an.
Was waren denn bisher die schönsten Eindrücke?

Das er langsam mit dem Sprechen beginnt und langsam auch versteht was man möchte bzw eben verbietet. Bezogen auf die Elternzeit natürlich sein erster Geburtstag (wo meine Elternzeit ja Begann) und allgemein die Verantwortung/Erziehung und intensive Zeit mit seinem Sohn zu verbringen.
Ich freue mich jedenfalls schon auf die Kita und bin gespannt was mich erwartet.

Da es auch weiterhin keine öffentlichen Fotos von unserem Sohn geben wird, zeige ich euch hier nur allgemeine Fotos.

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