{"id":15184,"date":"2016-01-13T12:00:38","date_gmt":"2016-01-13T11:00:38","guid":{"rendered":"http:\/\/sebastian-michalke.de\/?p=15184"},"modified":"2020-08-17T14:14:26","modified_gmt":"2020-08-17T12:14:26","slug":"synology-diskstation-ds215j-firetv-meine-erfahrung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sebastian-michalke.de\/synology-diskstation-ds215j-firetv-meine-erfahrung\/","title":{"rendered":"[Update] Synology DiskStation DS215j + FireTV (Meine Erfahrung)"},"content":{"rendered":"\n

Vor wenigen Tagen habe ich mir ein neues Spielzeug ins Haus geholt: zum einen den Netzwerkspeicher Synology DiskStation DS215j<\/a><\/strong> und als Erg\u00e4nzung den Amazon Fire TV Stick<\/a><\/strong>. Mit dem Gedanken mir ein NAS zuzulegen, lieb\u00e4ugle ich seit rund zwei Jahren. Warum ich es nicht fr\u00fcher tat – es war wie immer eine Frage des Geldes.<\/p>\n\n\n\n

Zwei gro\u00dfe Festplatten hatte ich seit vielen Jahren im Betrieb. Jedoch nur als externe Festplatte, mit dem jeweiligen gespiegelten Backup. Nach einer l\u00e4ngeren Recherche entschied ich mich nun f\u00fcr die Firma Synology und gegen den Konkurrenten Qnap. Irgendwie passte hier mehr und auch preislich war das Modell DS215j<\/a><\/strong> g\u00fcnstiger.<\/p>\n\n\n\n\n\n\n\n

Zielvorstellung nach der Umstellung <\/h3>\n\n\n\n
\"nas-firetv-powerbank\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Meine Fotos<\/strong> sortiere und bearbeite ich mit Lightroom. Diese wandern anschlie\u00dfend verkleinert zu GooglePhotos (wo sie in Blogs eingesetzt und auch geteilt werden). In Zukunft soll aber auch meine Familie direkten Zugriff auf die Fotos erhalten. Ohne jedes Album einzeln zu teilen. <\/p>\n\n\n\n

Die Musik<\/strong> wird mittlerweile nur noch per Online-Stream von Deezer bezogen. Im Wohnzimmer oder im Auto, die CD oder MP3 ist nicht mehr aktuell. Daher ist diese Rubrik eher nebens\u00e4chlich.<\/p>\n\n\n\n

Hingegen soll das Thema Videos<\/strong> und die zentrale Speicherverwaltung von Dokumenten die Haupteinsatzzwecke vom Netzwerkspeicher werden.<\/p>\n\n\n\n

Aktuell landet jedes Dokument, das archiviert werden soll, auf der externen Festplatte. Diese ist jedoch nicht durchgehend angeschlossen. Daher ein sehr umst\u00e4ndlicher Prozess.<\/p>\n\n\n\n

Filme hingegen landen auf einem USB-Stick, der dann in der Playstation 3 zum Einsatz kommt. Die Speicherkapazit\u00e4t meines MacBooks und des USB-Speichers sind nat\u00fcrlich begrenzt. Zus\u00e4tzlich ist das Handling mit dem Dual Schock Controller der PS3 umst\u00e4ndlicher als z.B. \u00fcber eine Fernbedienung. Von den Stromkosten der PS3 mal ganz abgesehen. Daher sollte es eine bessere L\u00f6sung geben, verkn\u00fcpft mit einer idealerweise sch\u00f6nen Oberfl\u00e4che.
Mein Gedanke war, den zentralen Speicherort des NAS mit dem Fire TV zu verkn\u00fcpfen. So dass ich \u00fcber eine Oberfl\u00e4che mit Fernbedienung Zugriff auf alle Daten, Fotos und Filme habe.<\/p>\n\n\n\n

Die ersten Schritte mit dem Synology + Amazon Fire TV Stick<\/h2>\n\n\n\n

Das Einrichten des Netzwerkspeichers war einfacher als gedacht. Die erste Festplatte wurde eingebaut und durch die verst\u00e4ndliche Benutzerf\u00fchrung wurde man durch die wenigen Abschnitte gef\u00fchrt.<\/p>\n\n\n\n

Als Erstes wird die Festplatte formatiert (alle Daten gel\u00f6scht) und das Betriebssystem installiert. Anschlie\u00dfend konnten alle Dokumente von der zweiten gespiegelten Festplatte auf den Netzwerkspeicher \u00fcbertragen werden. Soweit zur Theorie.<\/p>\n\n\n\n

Mein erster Versuch scheiterte jedoch klanglos, weil ich die externe Festplatte direkt an meinen Rechner anschloss und per WLAN auf das NAS kopieren wollte. Nach 3 Stunden und nur ca. 15 GB brach ich den Vorgang ab. Sch\u00f6n bl\u00f6d von mir. Das Nadel\u00f6hr hier war nicht mein Rechner (USB 3.0), sondern das einfach das WLAN.
Richtig funktioniert es erst, wenn die externe Festplatte mit dem USB-Port vom NAS verbunden wird. \u00dcber die Oberfl\u00e4che kann man dann die Daten kopieren. Die \u00dcbertragungsrate war nun gro\u00dfartig und die ersten 15 GB waren in wenigen Minuten auf der Synology.<\/p>\n\n\n\n

Nat\u00fcrlich dauerte die komplette \u00dcbertragung der 2 TB schon seine Zeit. Der Vorgang geschah nun aber automatisch im Hintergrund auf dem NAS. Das war schlie\u00dflich ein weiterer Vorteil, das der Rechner nicht mehr verbunden bleiben musste.<\/p>\n\n\n\n

Nach einigen Stunden und Einstellungen war der Netzwerkspeicher jetzt einsatzbereit. Der Zugriff auf die Daten \u00fcber den Rechner lief ohne Probleme. Der n\u00e4chste Schritt sollte nun der Zugriff \u00fcber den Fernseher sein. Ich wusste bereits im Vorfeld, dass der Google Chromecast<\/a><\/strong> leider ausschied, da er keine eigene Benutzeroberfl\u00e4che besa\u00df und nur das wiedergab, was man ihm per Smartphone oder Rechner zum streamen gab.<\/p>\n\n\n\n

Daher kam nun der gekaufte Amazon Fire TV Stick<\/a><\/strong> zum Einsatz.
Auch hier war die Einrichtung spielend leicht. Das Benutzerkonto wurde bereits beim Kauf durch Amazon vorinstalliert. Somit waren nur noch wenige Einstellungen n\u00f6tig.<\/p>\n\n\n\n

Kodi vs Plex oder noch nichts von beidem?<\/h2>\n\n\n\n

Dir sind beide Begriffe vollkommen fremd? Beides sind Tools, die deine Daten (Fotos, Musik und Filme) z.B. auf dem TV wiedergeben k\u00f6nnen. Verkn\u00fcpft mit einer sch\u00f6nen Oberfl\u00e4che.<\/p>\n\n\n\n

Hier ist die komprimierte Meinung aus dem Netz zu den beiden Tools, die ich im Vorfeld erfassen konnte:<\/p>\n\n\n\n

Plex ist ein Ableger, der einfach einzurichten, aber nicht so toll ist. <\/strong><\/em>
Kodi (damals noch das Xbox Media Center) ist umst\u00e4ndlich einzurichten, daf\u00fcr umfangreicher und mehr Komfort beinhaltet.<\/strong><\/em><\/p>\n\n\n\n

Mein Fazit nach 10 Tagen und vielen Versuchen<\/h3>\n\n\n\n

Plex ist wirklich nicht so toll, aber Kodi ist hingegen echter Mist.<\/strong> Nicht die Einrichtung (Anleitung bei Caschy<\/a><\/strong>), sondern einfach die F\u00fchrung und Nutzung des Tools.<\/p>\n\n\n\n