{"id":13217,"date":"2013-08-30T10:58:08","date_gmt":"2013-08-30T08:58:08","guid":{"rendered":"http:\/\/sebastian-michalke.de\/?p=13217"},"modified":"2025-02-27T15:16:32","modified_gmt":"2025-02-27T14:16:32","slug":"meine-elternzeit-und-das-fazit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sebastian-michalke.de\/meine-elternzeit-und-das-fazit\/","title":{"rendered":"Meine Elternzeit und das Fazit"},"content":{"rendered":"

Heute am letzten Tag der Elternzeit kann ich ein kleines Fazit ziehen, was ich euch nicht vorenthalten m\u00f6chte. Es ist schon erstaunlich wie schnell 2 Monate vergehen. Klar sie vergehen nicht schneller oder langsamer, aber man erlebt sie schon anders, als wenn man t\u00e4glich zur Arbeit f\u00e4hrt. <\/p>\n

Im letzten Beitrag \u00fcber die ersten zwei Wochen<\/a> habe ich euch bereits die Vor- und Nachteile erkl\u00e4rt.<\/p>\n

Bei mir war der erste Monat komplett f\u00fcr meinen Sohn gewidmet. Und ich kann sagen, es war schon echt toll. Anfangs hatte ich zwar etwas bedenken, das man in den Tag hinein lebt, da man lockere Zeiten als Vorgabe hat (Fr\u00fchst\u00fcck, Fr\u00fchschlaf, Mittagessen usw). Aber meine Sorge war unbegr\u00fcndet. Man muss\/kann die Zeit einfach flexibler nutzen. In den letzten Wochen entfiel auch der Fr\u00fchschlaf immer h\u00e4ufiger, daf\u00fcr musste man fr\u00fcher mit dem Mittagessen beginnen, da man sonst ein Kind auf dem Stuhl sitzen hat, was keine Lust zum Essen hat oder im Sitzen einschl\u00e4ft \ud83d\ude09<\/p>\n

Ab dem 5. August ging es dann mit dem Kindergarten los. Ich hatte zwar ein paar Wochen zuvor nochmal ein Gespr\u00e4ch mit der Erzieherin, trotzdem hat man so seine Bedenken, das sein Kind das schafft \ud83d\ude42
\nKlar manche Kinder kann man in das IKEA B\u00e4llebad absetzen und 3 Stunden einkaufen \ud83d\ude09 Aber dazu geh\u00f6rt unser Sohn leider nicht. Was auch seine Vorteile hat. Denn so geht er nicht einfach mit Fremden mit \ud83d\ude09<\/p>\n

Kita Eingew\u00f6hnung<\/h2>\n

Die ersten 2 Tage ging es Nachmittags (zu seiner besten Zeit) in den Kindergarten. Ich sollte mich eigentlich zur\u00fcckhaltend in die Ecke setzen, ihn spielen lassen und sich an die Erzieherin langsam gew\u00f6hnen. Was aber nicht so klappen wollte. Daher musste Papa etwas mitspielen bzw als Schutz herhalten, da man der Situation noch nicht so recht trauen wollte.
\nIn den weiteren Tagen ging es dann in den Vormittag, wo er den ersten Kontakt mit weiteren Kindern aus der Kita erleben durfte. Langsam taute er auf und spielte bzw besch\u00e4ftigte sich mit Dingen aus dem Zimmer: Jedoch sind ein Spiegel oder Stuhl auch interessanter als das viele Spielzeug vor Ort<\/strong> \ud83d\ude09<\/p>\n

Nach Rund 10 Tagen wollten\/mussten wir dann auch mit der ersten Trennung beginnen. Da wir ja nur den August zur Verf\u00fcgung haben, lief uns langsam die Zeit weg.
\nNat\u00fcrlich war die Trennung hart, aber sie musste sein. Da ich nicht einfach vor der T\u00fcr warten sollte, bin ich den n\u00e4chsten Stock gegangen und dort die vereinbarten 30min abgewartet.<\/p>\n

\"In<\/p>\n

Tag f\u00fcr Tag wurde die Trennung l\u00e4nger und schnell wurde es zu einer vollen Stunde, die ich nebenan warten durfte.<\/p>\n

Nat\u00fcrlich gab es st\u00e4ndig ein Geschrei und der Kleine wollte nicht von Papa getrennt werden, was aber ebenfalls immer schneller verflog und er sich beruhigen lies.<\/p>\n

Sehr lustig war dann immer meine R\u00fcckkehr. Da er oft beim Spielen nicht mitbekam, das ich bereits in den Raum zur\u00fcck war, spielte er vergn\u00fcgt bis er mich sah:
\nDas Geschrei ging wieder los: „Es war ganz schlimm hier“<\/strong><\/em> \ud83d\ude09<\/p>\n

In den weiteren Tagen haben wir die Zeit immer weiter gesteigert, das ich ihn irgendwann bereits nach dem Mittagessen abholen durfte. Als wir dann den n\u00e4chsten Schritt „Mittagsschlaf“ wagen wollten wurden wir alle sehr \u00fcberrascht. Ohne Probleme wurde eingeschlafen!<\/strong> Da waren selbst die Kollegen seiner Erzieherin \u00fcberrascht. Geh\u00f6rt doch der Mittagsschlaf zu den zwei Punkten die bei der Eingew\u00f6hnungszeit kritisch sind. Der andere Punkt war die erste Trennung.<\/p>\n

Ich muss dann wohl nicht erw\u00e4hnen, das selbst Vesper<\/a> (Zwischenmahlzeit) am Nachmittag ohne Probleme ablief. <\/p>\n

Heute sind wir nach 3 1\/2 Wochen fast an dem finalen Stand, welcher ab n\u00e4chster Woche f\u00fcr die n\u00e4chsten Jahre gilt. Fr\u00fch in die Kita und am sp\u00e4ten Nachmittag abholen. Daher wird sich ab n\u00e4chster Woche auch mein Arbeitsleben ein wenig \u00e4ndern und ich nicht mehr so fr\u00fch im B\u00fcro sitzen k\u00f6nnen. Schlie\u00dflich werde ich ihn zur Kita bringen und meine Frau ihn abholen.<\/p>\n

\"Papa-Suppe<\/p>\n

Fazit der Elternzeit<\/h2>\n

Elternzeit ist f\u00fcr M\u00e4nnern eine tolle Erfahrung, die auch viel mehr Zeit mit ihrem Kind erleben wollen als es „damals“ bzw ohne m\u00f6glich w\u00e4r. Ich w\u00fcrde sie ebenfalls wieder nach einem Jahr machen, da er nun wesentlich agiler ist als noch mit 6 Monaten.
\nZwar muss ich ihn oft noch immer von A nach B tragen, da er es mit dem Laufen noch nicht so ganz drauf hat (die ersten 2 Schritte hat er aber schon gemacht). Aber das wird auch noch kommen. Daf\u00fcr ist es kein Thema die Treppe hoch- oder runterzukabbeln und selber die Rutsche liegend vorw\u00e4rts zu rutschen \ud83d\ude09<\/p>\n

Ich hoffe euch hat diese kleine Exkursion in mein privates Leben gefallen. Ab n\u00e4chster Woche bin ich dann wieder im Berufsleben und hoffe, das ich trotzdem weiterhin viel Zeit mit meiner Familie verbringen kann. Die 2 Monate waren jedenfalls echt toll.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"

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