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das Blog von Sebastian Michalke

Tipps um den Akku beim Android zu verlängern

Lange habe ich gesucht und getestet – hier ist meine persönliche Lösung für einen langen Akku

Ich wusste bereits beim Kauf, dass ich hier kein Wunder wie beim Gebrauch eines „normalen“ Handys erwarten kann. Trotzdem wollte ich das Maximum aus meinem Handy rausholen.

Die Programme habe ich immer beendet, WLAN und Bluetooth deaktiviert und andere Dinge beachtet. Leider nicht mit dem gewünschten Ergebnis.

Appkiller? Lieber nicht!

Nachdem ich viele Foren und Meinungen eingeholt habe, wird von den meisten der Gebrauch von „App-Killern“ abgeraten. Denn anders, als man vermutet, verwaltet das Smartphone selbstständig die Apps. Wird der Speicher eng, werden Apps automatisch aus dem Speicher geschmissen. Möchte man trotzdem Speicher sparen, gibt es folgende Tipps.

Die Tipps zur Akkupflege

  • Programme „richtig“ beenden. Das bedeutet, durch die „Back“-Taste schließt man die App.
  • Mit dem Home-Button schiebt man die App „nur“ in den Hintergrund.
  • Externe Apps zu Hilfe nehmen: z.B. TrafficInfo und JuiceDefender

TrafficInfo

  • Das Tool listet alle Apps auf, die (selbst wenn nur kurz) ins Internet gingen
  • App installieren, starten und die Liste löschen. Anschließend ca. 1-3 Stunden warten (am besten das Handy dabei nicht nutzen) und sehen welche Apps sich automatisch starten
  • [googleplay com.curvefish.apps.trafficinfo]

Noch umfangreicher ist hingegen das folgende Tool:

JuiceDefender

  • Das Tool trennt unter anderem Netzverbindungen automatisch, sobald der Bildschirm ausgeschaltet ist.
  • Es gibt 3 Versionen: Das kostenlose Tool reicht aus um bei meinem Akku die Leistung um 1,76x zu erhöhen. Jedoch war ich damit nach wenigen Tagen nicht zufrieden.
  • Ich habe mich für die teuerste (knapp 5 Eur) Version entschieden und bin begeistert. Das Tool überwacht alle Programme und möchte eine App ins Internet, werde ich benachrichtig was jetzt und in Zukunft passieren soll. Diese Einstellung kann man natürlich auch vorher manuell einstellen.
  • Seitdem wird automatisch die komplette Netzverbindung getrennt, sobald ich den Bildschirm ausmache. eMails werden alle 2 Stunde abgerufen. Mehr habe ich nicht erlaubt. Ist der Bildschirm entsperrt, schaltet sich das Internet wieder ein. Perfekt!
  • [googleplay com.latedroid.juicedefender] [googleplay com.latedroid.juicedefender.plus] [googleplay com.latedroid.ultimatejuice]

Durch diese Umstellung auf meinem Gerät habe ich die Leistung enorm gesteigert.
Ohne hatte ich ca. einen Tag Akkulaufzeit. Nach der Umstellung fast 4 Tage!

Anschließend hab ich es wieder ans Stromnetz gehangen, da ich das Gerät später außer Haus nutzen wollte 🙂 Sonst wären es sicherlich wirklich 4 Tage geworden. Die Steigerung ist aber trotzdem echt beeindruckend, wie viel Strom die Internetverbindung kostet.

Akku-ohne-JuiceDefender.pngAkku-mit-JuiceDefender.png

5 Kommentare

  1. Interessantes Thema, da mein Smartphone aktuell jede Nacht am Ladekabel hängt (Und wenn ich nen „guten“ Tag habe, kriege ich den Akku schon nach wenigen Stunden leer)… Eigentlich schade, dass im Play Store (oder wie der Market grade aktuell heißt) immer noch nur Kreditkarten akzeptiert werden, denn die Ultimate-Version klingt ziemlich gut.

    • Sebastian

      14. März 2012 at 08:03

      Ohne ne große Diskussion anzustoßen: Was hast du gegen eine Kreditkarte? Nicht nur das du sie bei fast jeder Bank kostenlos bekommst. Sie gibt es doch auch inzwischen an Tankstellen oder anderen Einrichtungen als Prepaid.

      Und warum KK? Ganz einfach weltweiter Geldtransfer geht am besten mit einer KK.
      EC hat meist Gebühren, mit PayPal ist man abhängig von einer Firma. Daher kann ich das gut nachvollziehen von Google.

    • Ich habe ne KK, so ist es ja nicht. Ich versuche jedoch, sofern nicht zwingend nötig, solche Daten nicht bei Google abzuladen. Die wissen eh schon zu viel über mich…
      Da es aber glücklicherweise mittlerweile auch die Möglichkeit gibt, direkt per VF-Handy-Rechnung zu bezahlen (Unterschied: Meine Handy-Nr. kennt Google eh schon 😉 ), habe ich mir die Pro-Version mal geholt und getestet, allerdings mit etwas anderem Ergebnis als du: http://www.mysha.de/blog/juice-defender-pro-app-review
      Grüße
      Stefan

    • Sebastian

      9. Mai 2012 at 17:20

      Glaubst du wirklich das deine KK noch den Senf ausmacht? Oder ob sie die nicht schon längst haben? 😉 Manchmal glaube ich sehen es die Leute zu eng. Natürlich sollte man aufpassen was mit den Daten passiert. Aber es ist keine Kaffeefahrt-Firma sondern eine Weltfirma. Die kann sich sowas nicht wirklich leisten bzw muss sie sich auch an Gesetze halten.

    • Sicherlich werden die die Nummer schon kennen. Genauso wie FB schon meine Handy-Nr. kennt, obwohl ich die nie angegeben habe.
      Aber a) gehts hier ums Prinzip, dass ich relevante (was auch immer relevant bedeutet) Daten nur nach dem „need-to-know“ Prinzip rausgebe und b)Ist es glaube ich auch ganz gut so, da überlegt man sich zweimal, ob man jetzt irgendnen Quatsch für 79ct. kauft, den man eigentlich gar nicht benötigt…

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